Am nächsten morgen wachten wir erst spät auf. Eigentlich wollten wir sehr früh aufbrechen da unser Ziel für den Abend um die 15 Kilometer entfernt lag, aber da wir in der Nacht beide mehrmals wach wurden und der Schlaf nicht so die Erfüllung war, schliefen wir halt länger. Den Sonnenaufgang verpassten wir, dafür bekamen wir die ersten Touris mit da wir ja sehr nah am Eingangsgate gepennt hatten. Was waren wir froh das wir zu Fuß unterwegs waren denn es kostete eine Menge mit Auto, Fahrrad oder Bus in den Timnapark zu fahren, zu Fuß aber nichts. Nachdem wir ordentlich gefrühstückt hatten, mein Rucksack wurde wieder leichter, mit Kaffee und allem drum und dran benutzten wir zum letzten mal die Sanitären Anlagen, packten unsere Sachen (der Rucksack war immernoch verdammt schwer) und marschierten los.
Wir wanderten zuerst auf de Israel Trail, umrundeten nen riesen Berg und standen vor unserem ersten Aufstieg. Bis wir zum Aufstieg gekommen sind hat es bestimmt schon 1-2 Stunden gedauert und mir taten die Schultern jetzt schon weh. wir machten unsere erste Pause, aßen, tranken und schossen Fotos.

(im Hintergrund die Berge auf die wir rauf mussten)

Auf jeden Fall drückten wir uns vor dem Aufstieg. Irgendwann mussten wir, ob wir wollten oder nicht. Es war so was von anstrengend mit dem fetten Rucksack auf einem kleinen Pfad auf der Spitze der Berge entlang zu stolpern.
Es war Winter und wir beide schwitzte wie im Hochsommer. Rechts und links ging es steil runter und man konnte nur Gradeaus immer den kleinem Pfad mit kleinen Schritten entlang gehen. Endlichwaren wir oben aber es war nur das erste Plato. Am Horizont sahen wir die Antenne auf dem höchsten Punkt den wir un als Tageziel gesetzt hatten. Also machten wir natürlich erstmal wieder Pause, die brauchten wir aber auch.
Viel länger als 1 1/2 stunden konnte man mit den Rucksäcken nicht wandern. Also wieder essen und Fotos machen. Danach wanderten wir größtenteils eben auf dem Plato entlang. Uns kamen dann das einzige Mal 2 andere Wander entgegen, wir wunderten un wie die ohne Gepäck von der Einöde kommen konnten aber nach einier Zeit fanden wir ihr Auto. Der Punkt an dem wir jetzt waren war auch die letzte Möglichkeit sein Auto irgendwie aufs Plato zu bekommen.
(oben links auf dem höchsten Punkt der Berge im Horizont, unsere Antenne; Tagesziel)
Es war Winter und wir beide schwitzte wie im Hochsommer. Rechts und links ging es steil runter und man konnte nur Gradeaus immer den kleinem Pfad mit kleinen Schritten entlang gehen. Endlichwaren wir oben aber es war nur das erste Plato. Am Horizont sahen wir die Antenne auf dem höchsten Punkt den wir un als Tageziel gesetzt hatten. Also machten wir natürlich erstmal wieder Pause, die brauchten wir aber auch.
(oben links auf dem höchsten Punkt der Berge im Horizont, unsere Antenne; Tagesziel)Denn jetzt begann der 2. und meiner Meinung nach noch viel schwierigere Anstieg. Natürlich machten wir wieder Pause...in der Mitte des Anstieges als wir rasteten wurde es sehr windig und kalt so das wir Pullover rausholen mussten. Zum Mittag aßen wir dann am Hang unseren Kuchen (wieder weniger Gepäck) und kletterten weiter Richtung Antenne. Es war ein Auf und Ab, wo man sich dachte man könnte so viel Kraft sparen wäre es eben.
Doch wir schafften es und konnten vom höchten Punkt des Timna Parks (800 nochwas meter) mit ansehen wie die Sonne immer mehr im Nebel der sich im Tal sammelte sank.
Wir hatten unser Ziel geschafft. Es wurde auch schon dunkel aber wir wollten nicht auf dem Gipfel übernachten weil es windig und kalt war. Also begannen wir mit dem Abstieg auf der anderen Seite und sagten uns solange es hell sei können wir auch noch laufen. Leider wurde es immer schneller dunkel. Wir kamen auf einem weiterem Plato an. Den Weg hatten wir verloren und irrten dafür durch ein ausgetrocknetes riesen Flussbett.
Die Sonne verabschiedete sich auch von uns. Nun standen wir da, im dunkeln ohne Weg und ohne Schlafplatz. Im Flussbett wäre es geschützt gewesen aber auch gefährlich (im Durchschitt ertrinken mehr Menschen in der Wüste als verdursten) denn man sah das hier vor kurzen Wasser geflossen ist. Also irrten wir weiter umherr, immer nah am Abhang denn wir wussten das dort irgendwann der Weg nach unten führen würde und wir ihn kreuzen müssten. Nach einiger Zeit fragten wir uns ob wir den Pfad nach unten verpasst hätten und nun auf dem Plato in die falsche Richtung gehen würden? Die Situation war echt scheiße. Weitergehen (man könnte aber schon zu weit sein), zurückghen (der Pfad könnte aber auch vor einem liegen) oder einfach an einer ungeschützten windigen Stelle auf dem harten Boden übernachten. Wir entschieden uns noch ein wenig weiter zu gehen denn. Vielleicht 10 minetn denn anach wäre es eh zu dunkel und zu gefährlich zum wandern gewesen. Aufeinmal fanden wir den Weg. Gott sei gedankt. Ein kleines Schildchen stand da was wir nie gefunden hätten. Aber echt, ohne Gott wär das echt in die Hosen gegangen. Wir folgeten dem Weg ein wenig, dann wurde er zu steil um im dunkeln zu klettern. Wir fanden aber eine sehr gute, weiche, geschützete Stelle. Kochen wollten wir nicht denn ganz in der Nähe hatten wir eine Höhle gesehen in die Spuren rein und raus führten. Wenn irgendwelche Tiere unsere Nachbarn wären wollten wir sie nicht mit Essensduft anlocken und so haben wir Obst und Hummus bevorzugt. Um 7 Uhr lagen wir dann schon im Bett denn wir waren so fertig und es war so dukel das man eh nichts mehr hätte machen können. Mit 4 Schichte Pullovern, Skiunterwäsche, Mütze und Schal schliefn wir dann irgnwann ein.





