Samstag, 19. September 2009

Mal wieder ein Eintrag

So da die Zeit einfach so rennt und ich es kaum schaffe alle Erlebnisse hier nieder zu schreiben werd ich jetzt einfach von den letzten Dingen berichten die geschehen sind, anstatt irgendwie in einer Reihenfolge von den vergangenen Sachen zu schreiben. Ich könnte noch Dinge vom Juli berichten, mal sehen ob ich das noch schaffe. Also wo soll ich anfangen? Es war und ist so viel los in letzter Zeit. Hanni ist wider in Deutschland und hat seinen Ausbildungsplatz in Berlin bekommen, preist den Herrn. Ich hatte mein Abschiedsseminar (buhuu, es war echt traurig) und danach ein Trip mit ein paar Leuten. Unsere derzeitige WG von Hagoshrim, zusätzlich haben wir noch drei andere Volos. 8 Leute in unserer Wohnung ist schon sehr viel, gemütlich aber anstrengend.
Das Seminar fand in Karei Deshe am See Genezarth statt. Super guter Standort. Ein Youthhostel genau am See mit eigenem Strand. Herrlich. Es stand wider ein bunter Abend an. Das Thema war Jesus und sein Wirken rund um den See. Wir hatten schon lange geplant ein Film zu drehen, zum Teil auch schon mit Peter angefangen. Leider waren die Aufnahmen nicht so gut, Peter wird es ja jetzt ordentlich lernen, aufgrund dessen wir alles nochmal neu drehten. Alles natürlich wider in der letzten Woche und den letzten Tagen und sogar den letzten Stunden vor dem Seminar. Ich hab die ganze Nacht vorm Seminar durch geschnitten und war gegen 9 Uhr also ein paar Stunden vor Beginn fertig. Leider sind auch unsere Aufnahmen auch nicht die besten geworden, der Ton ist ziehmlich grottig. Trotzdem war es wider herrlich den Film zu zeigen. Alynmovie der zweite. Außerdem hat Fares, ein Patient von uns der im Film die Hauptrolle hatte, alle zum lachen und weinen gebracht. Zu geil. Zusätzlich dazu wurden wir auch noch in Gruppen eingeteilt mit denen wir was vorführen mussten. Ich war also noch in der Musicalgruppe, mit der wir uns komplett in ganzer Besetzung das erste mal auf dem Seminar unmitelbar vor unserem Auftritt trafen. Joachim hatte ein paar Lieder genial umgeschrieben sodass sie ebenfalls zum Thema, Jesus am See Genezarth, passten. Ich musste den Jesus stellen, aufgrund meiner Haare, Bart und dem weißen Arabergewand was ich habe. Werd mir wohl demnächst die Haare schneiden lassen. Oh man war das peinlich. Es war halt fast alles spontan und demnach auch chaotisch. Ich hatte natürlich mein Text vergessen, heute kann ich den auswendig obwohl ich mir den seit dem Musical nicht mehr angesehen hab. Aber hier mal der Text, Follow Me von Uncel Cracker.

Follow me (Uncle Cracker)
You don't know how you met me You don't know why, you can't turn around and say good-bye All you know is when im with you I make you free And swim through your veins like a fish in the sea.
I'm singing....
Follow me Everything is alright I'll be the one who'll make your darkness bright And if you want to leave I can guarantee You won't find nobody else like me
You might be worried 'bout the staff of life, but with me there's more than bread to eat on my holy strife. You're fellin' guilty and I'm well aware but I'm the only son of god so don't you be scared
Won't give you money I could give you the sky. It better off if you don't ask why. I am the one who'll never lead you astray although I'm gonna die - forever I'll stay.

Richtig gut, hab immer noch einen Ohrwurm. Beim Seminar hab ich das leider verhauen. Egal. Baden gehörte natürlich immer dazu. Am Freitag Abend haben wir dann erstmal Ingrid, Chefin von Hagoshrim, und alle anderen am Strand sitzenden ins Wasser geworfen. Waren dann fast die ganze Nacht noch im Wasser. Samstag gings mit nem Bus erst nach Kana zur Kirche an der Jesus sein erstes Wunder tat und Wasser zu Wein verwandelte. Danach nach Nazareth ins Nazareth Village wo das Leben zur Zeit Jesus sehr getreu dargestellt wird. Wir besichtigten allerhand, von Weinpressen über Synagogen bis zu normalen Wohnhäusern von damals. Hier waren wir in der Römerabteilung, mit nem römischen Kurzschwert. Wir besichtigten auch noch einen Berg von wo wir Nazarteh, die Ebene Yesreel, Berg Tabor und Gilboa und noch vieles mehr sehen konnten. Natürlich machten Krissi und ich noch unser standart Handstand Seminar Bild. Wir haben auf jeden Seminar ein gemeinsames Handstandbild.Danach ging es zurück an den See und wir hatten nen freien Nachmittag, ja das gibt es auch bei Seminaren. Allerdings wars ja mein erstes und letztes mal. Samstag Abend kam Ezra Fein zu uns und erzählte von seinem bewegten Leben und der Verfolgung in der NS Zeit. Außerdem alles zum und um den See Genezareth. Abends wurde mir auf einmal bewusst das es das allerletztemal Seminar ist und ich hatte es ein wenig schwer am Abend. Habs dann aber doch noch genießen können und war dann nachts noch alleine baden unter dem Sternhimmel, herrlich. Tja Sonnatg war es dann soweit, unsere Verabschiedung. Dafür gingen wir nach Tabgha ins Gästehaus der Brotvermehrungskirche. Das Bild haben wir für Willi gemacht der im Mai noch in der selben Zusammenstellung und am gleichen Ort mit dabei war, traurig. Waren natürlich total durchgeschwitzt als wir da ankamen. Die Petah Tiqwaner hatten den Verabschiedungs Gottesdienst vorbereitet. Als es an der Zeit war und wir nach vorne kommen sollten gabs von unser Seite natürlich auch noch ne Überraschung. Wir hatten uns alle während der Gebets und Lobpreiszeit vom Acker gemacht. Als wir dann aufgefordert wurden war niemand da. Hehe. Langsam kamen wir dann von allen Seiten anch vorne und gaben den vorwiegend neuen Volontären ein Spontantheater. Als ich dann, ich war der weinerige und trauernde, auf die Knie fiel und anfing zu flennen kamen auf einmal alle nach vorne gestürmt um uns zu helfen. Wir hatten es vorher so gepalnt das wir die Leute alle ansprechen ob sie beim Theater mitwirken wollen, aber ihnen versichert sie wären die einzigen und alles wäre streng geheim. Jeder von uns Altvolos hatte also 2 Leute angesprochen und so stürmten dann aufeinmal 10 Personen nach vorne in dem Glauben sie hätten die einzige Gastrolle. Herrlich wie verwirrt alle waren. Dann gings los und wir mussten unsere Abschiedsworte irgendwie formulieren. Unter Palmen und direkt am See. Es war nicht so einfach und ich hätt echt heulen könn. Das Jahr ging einfach zu schnell rum. Hier das Video von unserem Spontantheater. http://www.youtube.com/watch?v=d_o2u0jqzJM

Mittwoch, 2. September 2009

Drei Brüder in Israel

Pädder war jetzt für 5 Wochen zu Besuch. Wir haben so viel zusammen gemacht. Werd das in nächster Zeit nach und nach berichten. Zusammenfassend eignet sich dieses Musikvideo ganz gut.

Komischerweise ist aufm Blog das Video von Youtube immer abgeschnitten. Hier der direkte Link, einfach draufklicken.
http://www.youtube.com/watch?v=77Xau4lDYcU
Ganz unten auf dem Blog kann man sich es auch ansehen. Viel Spass.

Dienstag, 1. September 2009

Spontane Aktionen sind doch die besten...

In ner Frühschicht wurde ich gefragt ob ich am Nachmittag mit Mbal ausm Alyn nach Tel Aviv oder besser gesagt den Vorort Cholon fahren könnte. Eigentlich hatte ich was vor und ich war auch schon sooft mit Mbal in Tel Aviv das es für mich langsam den Reiz verlor. Als Jonas und ich dann aber erfuhren worum es ging spitzten wir doch unsere Ohren. Es ging nicht darum wie immer Mbal zu begleiten und mit ihr zu ihrer Study zu gehen sondern ihr Auto abzuholen. Das war kaputt und in der Werkstatt. Normalerweise würde ihre Mitbewohnerin sie fahren aber die hatte grade nen Problem mit dem sie nicht fahren konnte. Unsere Aufgabe war also mit dem Auto von Gafnit nach Cholon zu fahren und Mbals Auto abzuholen. Naja so toll klang das auch nicht für einen ganzen Tag Stress. Bis ich begriff, dass weil Mbal ja extra Vorrichtungen fürs fahren brauchte, nicht mit Gafnits Auto fahren konnte und sie von mir erwarteten sie nach Cholon zu fahren. Natürlich war ich dabei, und Jonas auch. Hehe endlich mal wider Auto fahren. Wollten um drei nach der Frühschicht los fahren, daraus wurde dann 5 Uhr oder so. Sind dann nach Cholon. Natürlich wussten die beiden nicht wo es hin ging. Jonas und ich hatten zum Glück noch davor alle Karten an gesehen und im Internet geguckt wo wir hin mussten. Hams dann auch schnell gefunden. In Cholon werden die Autos der Patienten behindertengerecht ausgestattet. Heißt: Es werden ihnen Joysticks statt Lenkrädern, Kameras statt Rückspiegel, Gashebel statt Pedal eingebaut. Alles sehr interessant zu sehen. Die beiden waren so glücklich das alles funktionierte und sie ihr Auto zurück bekamen. Hehe sie waren so glücklich das sie sagten, wir fahren mit unserm Auto wider zurück nach Jerusalem und ihr macht euch mit dem anderen Wagen noch nen tollen Abend. Yeha, was waren wir happy. Das haben wir dann auch. Sind nach Petah Tiqwa gefahren. Haben ersmal voll Musik aufgedreht und sind voll abgegangen. Waren einfach total aufgedreht, so nach dem Prinzip der eine puscht den anderen noch mehr hoch! Das Auto wurde mit nem Hebel neben den Blinker bedient, also Gas und Bremse. Einmal wäre echt ganz knapp was passiert weil ich die Bremse mit dem Blinker verwechselt hatte. Jonas hatte sogar die Kamera laufen gehabt.Es war schon herrlich die Füße beim Fahren hochzulegen. Haben total viele rote Ampeln mit genommen. Nach ner Stunde rumgegurke durch Petach Tiqwa fanden wir endlich die WG. Haben Julian in der Altenheim WG abgeholt und sind zu den Sheklern zum Hauskreis gedüst. Julian wusste auch nicht so richtig wohin. Als er rechts sagte standen wir aufeinmal in ner Einbahnstraße und es kamen uns Autos entgegen. Schnell Rückwärts (mit der geilsten Gangschaltung der Welt) und auf der fetten Straße ein Wändemanöver hingelegt. Man und niemanden hats gestört denn in Israel ist so was echt ganz normal. Konnten dann noch den Hauskreis mit machen und nebenbei alle verarschen denn wir hatten den Petach Tiqwanern erzählt wir wären im Auftrag von Hagoschrim da, mit dem Hagoshrimbus, um den Hauskreis zu inspizieren. Um 10 Uhr bin ich runter zum Wagen um ihn umzuparken denn er stand auf nem Gelände vom Supermarkt welcher nach Julian um 11 Uhr schließen sollte. Naja dummerweise war jetzt schon alles zu, auch das Tor vom Parkplatz. Sind dann nach dem Hauskreis und ner ordentlichen Gebetsgemeinschaft zum Auto und konnten es tatsächlich durch ne Einkaufsstraße, über Bürgersteig und einem Stück Rasen wider auf die Straße fahren. Oh man hatte echt schon Panik denn am nächsten Morgen wurde es gebraucht. Sind dann zur Altenheim WG, haben unterwegs noch nen Sessel über die Hebebühne des Autos mitgenommen. Danach sind Jonas und ich auch gleich wider nach Jerusalem. Unterwegs kauften wir noch schnell ein paar lebnesnotwendige XL (hoi ein Reim). Herrlich. Solche Aktionen werden auf jeden Fall in Erinnerung bleiben, unvergesslich. Hoffe das ich mir den Israelischen Fahrstil schnell wider abgewöhne. Was haben wir doch wider für Bewahrung, Schutz und Segen erfahren. Gott ist wirklich in jeder Lebenslage mit dabei.

Mittwoch, 26. August 2009

Never Be Silent...

...ist eine Tour über die Jerusalemer Altstadtmauer. Never Be Silent (schweige niemals) geht jeden Tag auf die Mauer. Die Motivation kommt von dem Bibelvers aus Jesaja 62. Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten (...) O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den Herrn erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden! Jesaja 62Diesen Bibelvers haben sich die Leute zur Aufgabe genommen. Wortwörtlich erfüllen sie diese Prophetie. Ich hab schon Tage mit manchmal 50 Leuten oder auch nur einer Handvoll erlebt. Bei beißender Kälte oder sengender Sonne. Mit den übelsten Charismatikern oder einer Gruppe schweigende Deutsche. egal unter welchen Umständen, jeden Tag wird die Mauer abgeklappert. Ich war schon sooft mit und muss sagen: es wird einfach nicht langweilig! Ständig werden Prophetien erklärt die man schon gelesen hat aber niemals richtig nachvollziehen konnte. Man kann vor Ort die Sachen sehen die man in Deutschland in seiner Bibel niemals vor Augen hatte. Außerdem bekommt man immer wider Jerusalem von seinen schönsten Seiten zu sehen.Das Hauptanliegen ist für den Frieden in Jerusalem zu beten und dem jüdischen Volk seine Verbundenheit auszudrücken. Am besten sind die Erklärungen vom Leiter. Die Prophezeihungen in Wirklichkeit sehen zu können und die Bedeutungen richtig zu verstehn ist schon beeindruckend.Mount Zion/Berg Zion

Ein kleines Beispiel. In der Jerusalemer Altstadt waren nach dem 6 Tage Krieg alle Synagogen zerstört worden. Es stand nur noch der berühmte Rundbogen einer der größten Synagoge als Ruine da. Ein Bibelvers, den ich leider vergessen habe, besagt, dass wenn alle Ruinen der Gebetshäuser in Jerusalem widererrichtet sind wird der Messias widerkommen. Die Synagoge befindet sich im Moment im Wideraufbau, sie ist die letzte Synagoge der Altstadt die noch nicht wider auf gebaut ist, ihr Name ist Hurva-Synagoge (hebr. בית הכנסת החורבה, Beit HaKnesset HaHurba) was übersetzt so viel wie Ruine bedeutet. fast fertige Synagoge, heute
Sehr interessant, ich bin schon auf die Einweihung der letzten widererrichteten Synagoge Jerusalems gespannt. Solche und ähnliche Dinge erfährt man dann bei einer solchen Altstadtmauerführung. Für Besucher sehr zu empfehlen. Das letzte mal war ich mit Lisa und Susanna aus Petah Tiqwa mit der Führung am start. Hier einmal die Homepage von Never Be Silent, auch auf Deutsch. http://neverbesilent.org/de/

Montag, 17. August 2009

Überraschung

Hab von Nina gesagt bekommen das ich einfach mal zum Zionsplatz fahren solle dort warte eine Überraschung auf mich. Eigentlich hatte ich voll was zu tun aber neugierig war ich natürlich auch. Bin dann also mit dem Fahrrad in die Stadt und da gewartet. Auf einmal werden mir von hinten die Augen zu gehalten. Am lachen konnt man schon erkennen, Muddi is wider zurück in Israel. Hehe ich war echt schon aufgeregt gewesen wer oder was die Überraschung denn sein könnte. Wow Julia, das is dir echt gut gelungen. Wir haben dann gleich mal ne spontane Stadttour gemacht. Zum Gartengrab und hier und da. immer wider cool dort zu sein, kenn ich mittlerweile zwar auswendig aber egal. Die nächsten Tage haben wir dann immer was gestartet. Das beste war als wir Johannes verarscht haben. Endlich einmal. Hab mich mit ihm im Independence Park zum grillen getroffen. Und dann kam Julia auch und hat ihn überrascht. waren dann noch in der German Colony unterwegs und haben ein Rohbau erklommen und nen echt coolen Ausblick gehabt. Danach bei Johannes in der Bude gepennt. Leider ging die Zeit mit Julia viel zu schnell um. Ein Besuch beim Hiskiatunnel war noch drin. Dann flog sie schon wider. Man es war ne tolle Zeit die die alten Erinnerungen wider hat aufleben lassen. Herrliche Überraschung, so kann man mich gerne veräppeln. Danke Julia.

Samstag, 15. August 2009

Unsere WG ist gewachsen, mal wider...

Wir haben Anfang August 2 neue Volos bekommen. "Die Neuen", also Matthäus und Joachim sind als Ersatz für Willi und Jonas gekommen. Jonas und sein Deutscher Freund wohnen immer noch bei uns genauso wie Pädder. Ich komm Nachts in mein Zimmer, es ist so warm das man fast gegen ne Wand aus heißer Luft läuft, hau mich ins Bett, schlaf drei Stunden, zieh mir meine Arbeitsklamotten an und geh schaffen. Nach der Arbeit wird dann was unternommen bis spät Abends, irgendwann Nachts geht man dann wider ins Bett für drei Stunden...naja und so dreht sich das immer weiter. Ehrlich gesagt freue ich mich schon wenn diese Übergangszeit zuende ist. Ich brauch nach 5 Wochen einfach mal wider nen bisschen Ruhe. Es ist immer was los. Leider sind dann Pädder und Jonas endgültig weg, was wiederum schade ist. Naja nicht das es danach ruhig werden würde denn wir bekommen dann wider 3 neue Leute im August und Anfang September, sodass wir wider 8 Leute in der WG sind. Das bedeutet Lukas und ich müssen im November sofort raus aus der WG weil da wider 2 Neue kommen die uns ersetzen. Also nichts mit Urlaub machen und in der WG wohnen. Tja so ist das halt. Hier ein Blog von unseren neuen Mitbewohner Matthäus der seine Erlebnisse am Anfang noch schön berichtet (http://www.matt-in-israel.blogspot.com/) ist echt sehenswert, denn unsere Aktionen sind bei ihm auch aufgeschrieben. Wie wir mal wider nen Sofa an geschleppt haben, in Jerusalem und Umgebung unterwegs waren und alles andere. Guckt euch das echt mal an.Bei mir hats ja etwas nach gelassen obwohl es viel zu schreien geben würde. In der nächsten Woche dann etwas mehr, werde alles mal nachholen wenn ich Zeit hab aber im letzten Monat war die Zeit immer so knapp das ich sooo selten am PC sahs. Wie gesagt arbeite nur noch knapp 20 Tage und hab dann die letzte Zeit nicht eingelösten Urlaub den ich auch nutzen werde.

Basketball

Wir sind in letzter Zeit oft nach Tel Aviv zum Strand und danach nach Petach Tiqwa zu den anderen Volos von Hagoshrim gefahrn. Solche Sonnenuntergänge hat man dann sehr oft, es war an einem Freitagabend. Hanni, ich und der gute Hendrik aus Petach Tiqwa sind an nächsten Tag, nem Shabbat zum Basketball spieln aufgebrochen. Die Plätze waren alle leer, was nicht immer so war. Naja es war ja auch Samstagmittag und niemand ließ sich draußen blicken. Außerdem war es so dermaßen heiß das es auch verständlich war nicht nach draußen zu gehen. Hehe und wir wollten Basketball spielen und waren schon durchgeschwitzt als wir am Platz ankamen. Klar war das wir nicht alle unsere Klamotten anbehalten konnten und auch das wir nicht so sehr lange spieln würden. Je mehr wir nur im Boxershorts spielten desto weniger wurde die richtige Verteidigung beim Spiel (beim Basketball ist die Verteidigung sehr Köperkontaktfreudig). So spielten wir unser alle gegen alle Spiel zu ende und machten dann geile Getthopics wie Hendrik immer wider betonte. Drei komische Leute halbnackt aufm Basketballplatz...da kamen sogar die Leute die nur vorbei gingen etwas dichter ran und sahen uns zu. War uns egal, wir hatten unsere Freude dran, hatte zwar nicht mehr viel mit Basketball zu tun aber das war ja schon lange nicht mehr so wichtig.Wider in der Petach Tiqwa WG sahen wir die chaotischen Vorbereitungen für eine Verabschiedungsparty, zum Beispiel ein durchgeschmolzener Pfannenwender welcher auf der heißen Pfanne vergessen wurde. Naja so läuft das Vololeben halt meistens ab. Wir fuhren zurück nach Jerusalem. So in der Art läuft unser Leben an den freien Tagen in letzter Zeit ab, es ist so warm man kann einfach nichts richtiges machen.