Pädder war jetzt für 5 Wochen zu Besuch. Wir haben so viel zusammen gemacht. Werd das in nächster Zeit nach und nach berichten. Zusammenfassend eignet sich dieses Musikvideo ganz gut.
Komischerweise ist aufm Blog das Video von Youtube immer abgeschnitten. Hier der direkte Link, einfach draufklicken.
http://www.youtube.com/watch?v=77Xau4lDYcU
Ganz unten auf dem Blog kann man sich es auch ansehen. Viel Spass.
Mittwoch, 2. September 2009
Dienstag, 1. September 2009
Spontane Aktionen sind doch die besten...
In ner Frühschicht wurde ich gefragt ob ich am Nachmittag mit Mbal ausm Alyn nach Tel Aviv oder besser gesagt den Vorort Cholon fahren könnte. Eigentlich hatte ich was vor und ich war auch schon sooft mit Mbal in Tel Aviv das es für mich langsam den Reiz verlor. Als Jonas und ich dann aber erfuhren worum es ging spitzten wir doch unsere Ohren. Es ging nicht darum wie immer Mbal zu begleiten und mit ihr zu ihrer Study zu gehen sondern ihr Auto abzuholen. Das war kaputt und in der Werkstatt. Normalerweise würde ihre Mitbewohnerin sie fahren aber die hatte grade nen Problem mit dem sie nicht fahren konnte. Unsere Aufgabe war also mit dem Auto von Gafnit nach Cholon zu fahren und Mbals Auto abzuholen.
Naja so toll klang das auch nicht für einen ganzen Tag Stress. Bis ich begriff, dass weil Mbal ja extra Vorrichtungen fürs fahren brauchte, nicht mit Gafnits Auto fahren konnte und sie von mir erwarteten sie nach Cholon zu fahren. Natürlich war ich dabei, und Jonas auch. Hehe endlich mal wider Auto fahren. Wollten um drei nach der Frühschicht los fahren, daraus wurde dann 5 Uhr oder so. Sind dann nach Cholon. Natürlich wussten die beiden nicht wo es hin ging. Jonas und ich hatten zum Glück noch davor alle Karten an gesehen und im Internet geguckt wo wir hin mussten. Hams dann auch schnell gefunden. In Cholon werden die Autos der Patienten behindertengerecht ausgestattet. Heißt: Es werden ihnen Joysticks statt Lenkrädern, Kameras statt Rückspiegel, Gashebel statt Pedal eingebaut.
Alles sehr interessant zu sehen. Die beiden waren so glücklich das alles funktionierte und sie ihr Auto zurück bekamen. Hehe sie waren so glücklich das sie sagten, wir fahren mit unserm Auto wider zurück nach Jerusalem und ihr macht euch mit dem anderen Wagen noch nen tollen Abend. Yeha, was waren wir happy. Das haben wir dann auch. Sind nach Petah Tiqwa gefahren. Haben ersmal voll Musik aufgedreht und sind voll abgegangen. Waren einfach total aufgedreht, so nach dem Prinzip der eine puscht den anderen noch mehr hoch! Das Auto wurde mit nem Hebel neben den Blinker bedient, also Gas und Bremse. Einmal wäre echt ganz knapp was passiert weil ich die Bremse mit dem Blinker verwechselt hatte. Jonas hatte sogar die Kamera laufen gehabt.Es war schon herrlich die Füße beim Fahren hochzulegen. Haben total viele rote Ampeln mit genommen. Nach ner Stunde rumgegurke durch Petach Tiqwa fanden wir endlich die WG. Haben Julian in der Altenheim WG abgeholt und sind zu den Sheklern zum Hauskreis gedüst. Julian wusste auch nicht so richtig wohin. Als er rechts sagte standen wir aufeinmal in ner Einbahnstraße und es kamen uns Autos entgegen. Schnell Rückwärts (mit der geilsten Gangschaltung der Welt) und auf der fetten Straße ein Wändemanöver hingelegt. Man und niemanden hats gestört denn in Israel ist so was echt ganz normal. Konnten dann noch den Hauskreis mit machen und nebenbei alle verarschen denn wir hatten den Petach Tiqwanern erzählt wir wären im Auftrag von Hagoschrim da, mit dem Hagoshrimbus, um den
Hauskreis zu inspizieren. Um 10 Uhr bin ich runter zum Wagen um ihn umzuparken denn er stand auf nem Gelände vom Supermarkt welcher nach Julian um 11 Uhr schließen sollte. Naja dummerweise war jetzt schon alles zu, auch das Tor vom Parkplatz. Sind dann nach dem Hauskreis und ner ordentlichen Gebetsgemeinschaft zum Auto und konnten es tatsächlich durch ne Einkaufsstraße, über Bürgersteig und einem Stück Rasen wider auf die Straße fahren. Oh man hatte echt schon Panik denn am nächsten Morgen wurde es gebraucht. Sind dann zur Altenheim WG, haben unterwegs noch nen Sessel über die Hebebühne des Autos mitgenommen. Danach sind Jonas und ich auch gleich wider nach Jerusalem. Unterwegs kauften wir noch schnell ein paar lebnesnotwendige XL (hoi ein Reim).
Herrlich. Solche Aktionen werden auf jeden Fall in Erinnerung bleiben, unvergesslich. Hoffe das ich mir den Israelischen Fahrstil schnell wider abgewöhne. Was haben wir doch wider für Bewahrung, Schutz und Segen erfahren. Gott ist wirklich in jeder Lebenslage mit dabei.
Mittwoch, 26. August 2009
Never Be Silent...
...ist eine Tour über die Jerusalemer Altstadtmauer. Never Be Silent (schweige niemals) geht jeden Tag auf die Mauer. Die Motivation kommt von dem Bibelvers aus Jesaja 62.
Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten (...) O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den Herrn erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden! Jesaja 62
Diesen Bibelvers haben sich die Leute zur Aufgabe genommen. Wortwörtlich erfüllen sie diese Prophetie. Ich hab schon Tage mit manchmal 50 Leuten oder auch nur einer Handvoll erlebt. Bei beißender Kälte oder sengender Sonne. Mit den übelsten Charismatikern oder einer Gruppe schweigende Deutsche. egal unter welchen Umständen, jeden Tag wird die Mauer abgeklappert. Ich war schon sooft mit und muss sagen: es wird einfach nicht langweilig! Ständig werden Prophetien erklärt die man schon gelesen hat aber niemals richtig nachvollziehen konnte. Man kann vor Ort die Sachen sehen die man in Deutschland in seiner Bibel niemals vor Augen hatte. Außerdem bekommt man immer wider Jerusalem von seinen schönsten Seiten zu sehen.
Das Hauptanliegen ist für den Frieden in Jerusalem zu beten und dem jüdischen Volk seine Verbundenheit auszudrücken. Am besten sind die Erklärungen vom Leiter. Die Prophezeihungen in Wirklichkeit sehen zu können und die Bedeutungen richtig zu verstehn ist schon beeindruckend.
Mount Zion/Berg Zion
Ein kleines Beispiel. In der Jerusalemer Altstadt waren nach dem 6 Tage Krieg alle Synagogen zerstört worden.
Es stand nur noch der berühmte Rundbogen einer der größten Synagoge als Ruine da. Ein Bibelvers, den ich leider vergessen habe, besagt, dass wenn alle Ruinen der Gebetshäuser in Jerusalem widererrichtet sind wird der Messias widerkommen. Die Synagoge befindet sich im Moment im Wideraufbau, sie ist die letzte Synagoge der Altstadt die noch nicht wider auf gebaut ist, ihr Name ist Hurva-Synagoge (hebr. בית הכנסת החורבה, Beit HaKnesset HaHurba) was übersetzt so viel wie Ruine bedeutet.
fast fertige Synagoge, heute
Es stand nur noch der berühmte Rundbogen einer der größten Synagoge als Ruine da. Ein Bibelvers, den ich leider vergessen habe, besagt, dass wenn alle Ruinen der Gebetshäuser in Jerusalem widererrichtet sind wird der Messias widerkommen. Die Synagoge befindet sich im Moment im Wideraufbau, sie ist die letzte Synagoge der Altstadt die noch nicht wider auf gebaut ist, ihr Name ist Hurva-Synagoge (hebr. בית הכנסת החורבה, Beit HaKnesset HaHurba) was übersetzt so viel wie Ruine bedeutet.Sehr interessant, ich bin schon auf die Einweihung der letzten widererrichteten Synagoge Jerusalems gespannt. Solche und ähnliche Dinge erfährt man dann bei einer solchen Altstadtmauerführung. Für Besucher sehr zu empfehlen. Das letzte mal war ich mit Lisa und Susanna aus Petah Tiqwa mit der Führung am start.
Hier einmal die Homepage von Never Be Silent, auch auf Deutsch. http://neverbesilent.org/de/
Montag, 17. August 2009
Überraschung
Hab von Nina gesagt bekommen das ich einfach mal zum Zionsplatz fahren solle dort warte eine Überraschung auf mich. Eigentlich hatte ich voll was zu tun aber neugierig war ich natürlich auch. Bin dann also mit dem Fahrrad in die Stadt und da gewartet. Auf einmal werden mir von hinten die Augen zu gehalten. Am lachen konnt man schon erkennen, Muddi is wider zurück in Israel.
Hehe ich war echt schon aufgeregt gewesen wer oder was die Überraschung denn sein könnte. Wow Julia, das is dir echt gut gelungen. Wir haben dann gleich mal ne spontane Stadttour gemacht.
Zum Gartengrab und hier und da. immer wider cool dort zu sein, kenn ich mittlerweile zwar auswendig aber egal. Die nächsten Tage haben wir dann immer was gestartet. Das beste war als wir Johannes verarscht haben. Endlich einmal. Hab mich mit ihm im Independence Park zum grillen getroffen. Und dann kam Julia auch und hat ihn überrascht. waren dann noch in der German Colony unterwegs und haben ein Rohbau erklommen und nen echt coolen Ausblick gehabt.
Danach bei Johannes in der Bude gepennt. Leider ging die Zeit mit Julia viel zu schnell um. Ein Besuch beim Hiskiatunnel war noch drin. Dann flog sie schon wider. Man es war ne tolle Zeit die die alten Erinnerungen wider hat aufleben lassen. Herrliche Überraschung, so kann man mich gerne veräppeln. Danke Julia.
Samstag, 15. August 2009
Unsere WG ist gewachsen, mal wider...
Wir haben Anfang August 2 neue Volos bekommen. "Die Neuen", also Matthäus und Joachim sind als Ersatz für Willi und Jonas gekommen. Jonas und sein Deutscher Freund wohnen immer noch bei uns genauso wie Pädder.
Ich komm Nachts in mein Zimmer, es ist so warm das man fast gegen ne Wand aus heißer Luft läuft, hau mich ins Bett, schlaf drei Stunden, zieh mir meine Arbeitsklamotten an und geh schaffen. Nach der Arbeit wird dann was unternommen bis spät Abends, irgendwann Nachts geht man dann wider ins Bett für drei Stunden...naja und so dreht sich das immer weiter. Ehrlich gesagt freue ich mich schon wenn diese Übergangszeit zuende ist. Ich brauch nach 5 Wochen einfach mal wider nen bisschen Ruhe. Es ist immer was los. Leider sind dann Pädder und Jonas endgültig weg, was wiederum schade ist. Naja nicht das es danach ruhig werden würde denn wir bekommen dann wider 3 neue Leute im August und Anfang September, sodass wir wider 8 Leute in der WG sind. Das bedeutet Lukas und ich müssen im November sofort raus aus der WG weil da wider 2 Neue kommen die uns ersetzen. Also nichts mit Urlaub machen und in der WG wohnen. Tja so ist das halt.
Hier ein Blog von unseren neuen Mitbewohner Matthäus der seine Erlebnisse am Anfang noch schön berichtet (http://www.matt-in-israel.blogspot.com/) ist echt sehenswert, denn unsere Aktionen sind bei ihm auch aufgeschrieben. Wie wir mal wider nen Sofa an geschleppt haben, in Jerusalem und Umgebung unterwegs waren und alles andere. Guckt euch das echt mal an.
Bei mir hats ja etwas nach gelassen obwohl es viel zu schreien geben würde. In der nächsten Woche dann etwas mehr, werde alles mal nachholen wenn ich Zeit hab aber im letzten Monat war die Zeit immer so knapp das ich sooo selten am PC sahs. Wie gesagt arbeite nur noch knapp 20 Tage und hab dann die letzte Zeit nicht eingelösten Urlaub den ich auch nutzen werde.
Basketball
Wir sind in letzter Zeit oft nach Tel Aviv zum Strand und danach nach Petach Tiqwa zu den anderen Volos von Hagoshrim gefahrn. Solche Sonnenuntergänge hat man dann sehr oft, es war an einem Freitagabend.
Hanni, ich und der gute Hendrik aus Petach Tiqwa sind an nächsten Tag, nem Shabbat zum Basketball spieln aufgebrochen. Die Plätze waren alle leer, was nicht immer so war. Naja es war ja auch Samstagmittag und niemand ließ sich draußen blicken. Außerdem war es so dermaßen heiß das es auch verständlich war nicht nach draußen zu gehen. Hehe und wir wollten Basketball spielen und waren schon durchgeschwitzt als wir am Platz ankamen. 

Klar war das wir nicht alle unsere Klamotten anbehalten konnten und auch das wir nicht so sehr lange spieln würden. Je mehr wir nur im Boxershorts spielten desto weniger wurde die richtige Verteidigung beim Spiel (beim Basketball ist die Verteidigung sehr Köperkontaktfreudig). So spielten wir unser alle gegen alle Spiel zu ende und machten dann geile Getthopics wie Hendrik immer wider betonte. 
Drei komische Leute halbnackt aufm Basketballplatz...da kamen sogar die Leute die nur vorbei gingen etwas dichter ran und sahen uns zu. War uns egal, wir hatten unsere Freude dran, hatte zwar nicht mehr viel mit Basketball zu tun aber das war ja schon lange nicht mehr so wichtig.

Wider in der Petach Tiqwa WG sahen wir die chaotischen Vorbereitungen für eine Verabschiedungsparty, zum Beispiel ein durchgeschmolzener Pfannenwender welcher auf der heißen Pfanne vergessen wurde. Naja so läuft das Vololeben halt meistens ab.
Wir fuhren zurück nach Jerusalem. So in der Art läuft unser Leben an den freien Tagen in letzter Zeit ab, es ist so warm man kann einfach nichts richtiges machen.
Freitag, 24. Juli 2009
Spezielle Israelische Hochzeit
Rafi, ein Patient von unser Station hat mich gefragt ob ich mit ihm auf ne Hochzeit kommen würde. Es ist immer so das ich natürlich nicht alles ganz genau verstehe weil die so schnell Hebräisch reden. Bin deswegen schon sooft in Fettnäpfchen getreten. Hochzeit, den Tag und die Uhrzeit verstand ich. Am Dienstag Abend nach einer Nachtschicht. Ich sagte so schnell ja das ich mich im Nachhinein wider ärgerte.
(Rafi ist der linke im Bild, der rechte ist Gihad, oder Giegie ein Patient mit der meisten Coolness im Alyn aber auch sehr anstrengend) Irgendwie gings mir nicht so gut, hatte wenig geschlafen und mich irgendwie erkältet. Als ich Montag zur Nachtschicht los ging merkte ich schon das etwas nicht stimmte. Mich erwischte es voll. Vielleicht durch die Klimaanlagen oder die Arbeit. Ich war kaum noch fähig zu arbeiten, mich auf den Beinen zu halten oder sonst was zu tun. Ich fror, hatte nen dicken Hals und dicke Mandeln, nen dröhnenden Kopf usw. Und die Patienten klingelten irgendwie besonders viel in dieser Nacht. Zog mir nen Jogginganzug von Fares über, trank Tee, bekam Schmerztabletten von der Nurse und arbeitete noch die Schicht bis zum Ende, zum Groll von Angela die mir die ganze Zeit über Skype riet einfach nach Hause ins Bett zu gehen. Hätte ich vielleicht auch machen sollen. Stellte mir den Wecker auf 14 Uhr weil wir da eigentlich filmen wollten für unsere Alynfilm der auf dem Seminar gezeigt werden sollte. Schlief danach dann weiter bis um 18 Uhr. Mir gings immer noch dreckig. Machte mich trotzdem fertig mit Anzug und schicken Klamotten. Angela war echt n bisschen sauer auf mich das ich das machte, aber ich hatte es Rafi ja versprochen. Nahm vorsichtshalber Tabletten mit obwohl ich nicht vorhatte die zu nehmen. Bin kein Fan von Medizin. Die Fahrt ging schon gut los. Laute Musik schon im Auto, ich schwitzte als einziger, hatte Kopfschmerzen und nen dicken Hals.
Zum Glück fuhren wir nicht wie ich es verstanden hatte nach Haifa sondern nach Petah Tiqwa. Dort suchten sie über eine Stunde den Veranstaltungsort. An jeder Kreuzung wurde angehalten und das Fahrzeug auf der Nebenspur angesprochen. Anstatt sich davor zu informieren macht man es dann auf die Israelische Art. Nach ner endlosen Suche fanden wir es endlich. Ich wäre am liebsten gleich wider mit dem Fahrer nach Hause gefahren. Ging ja aber nicht. Rafi freute sich wie ein Schneekönig. Also rein ins Gebäude wo die Musik schon laut raus tönte. Die erste Überraschung, überall Behinderte. Rafi kannte die meisten von ihnen. Nun bekam ich auch mit das zwei Behinderte heiraten würden. 
Rafi wurde mir von seinen alten Bekannten quasi abgenommen. Ich holte mir ne Coke stellte sie aufn Tisch, danach bin ich los um was Essbares auf zu treiben. Als ich mit ein paar Frühlingsrollen widerkam war meine Cola weg. Schnell die Frühlingsrollen gegessen und dann ging es auf einmal auch schon los mit der Zeremonie. Stellte mich schön nach vorne hinter die Rollstühle und hab alles gut mitbekommen. Die ganze Zeremonie, den Rabbi, und alle Dinge die zu einer Israelischen Hochzeit dazu gehören.
Als am Ende das Glas zerbrochen wurde (die Freunde hoben den Rollstuhl des Bräutigams an, legten das Glas drunter und ließen den Rollstuhl drauf fallen was beim ersten Mal nicht so klappte) schrien alle mazel tov und die Party startete. Musik, Disco alle fingen an auf der Stelle wo sie eben noch still standen und der Zeremonie gelauscht hatten an zu tanzen. Oh man kein Ort für mich. Ich verdrückte mich zu den Esstischen. Nach einiger Zeit wurde die Party unterbrochen und alle (alte Omas, kleine Kinder und alle anderen Generationen kamen von der Tanzfläche) setzten sich an die Tische. Es gab Essen. Bekam nen großen Teller mit allen möglichen guten Sachen. Wollte aber erst Rafi füttern. Nachdem er drei Bissen genommen hatte kam das Brautpaar auf die Tanzfläche gefahren und führte den Eröffnungstanz vor zu ner Technoversion von Fluch der Karibik.
Danach strömten wider alle Leute, jung und alt, auf die Tanzfläche. Wie ne Panik, alles wurde stehen und liegen gelassen, das gute Essen, die Behinderten die nicht selbst fahren konnten, einfach alles. Komischerweise hatte alle Männer die davor eine trugen nun keine Kippa mehr auf. Man voll die Party, Disco, Techno, voll das richtige für mich. Sowas nervt mich ja schon normalerweise aba in der Situation mit fetten Kopfschmerzen und so. Boaaaaaaaaaaaaaaahh...Als ich mich nur noch Kopfschüttelnd vom Geschehen wider meinem Essen zu wandte und den ersten Bissen nehmen wollte war das gute Essen auch schon alles abgedeckt. Nahm noch schnell ein Brot und ein paar Dressings die rum standen denn wie ich befürchtete, war es danach nicht mehr möglich noch irgendwas Essbares auf zu treiben. Es gab nur noch Getränke welche ich mir auch ständig neu holen musste denn wenn ich mich nur kurz vom Essenstisch abwandte und Rafi beobachtete oder die ganzen anderen verrückten, tanzende Israelis war mein noch nicht mal halbleeres Glas sofort abgedeckt. Rafi war die ganze Zeit mitten im Geschehen.
Er bewegte sein Joystick einfach immer vor und zurück, so wackelte sein Kopf die ganze Zeit und er gehörte auch zu der tanzenden Meute. Nachdem der Fahrer schon ordentlich Druck machte zogen wir ab. Zum Glück, es waren bestimmt drei Stunden vergangen in denen Rafi auf der Tanzfläche war und ich mir dauernd neue Colas holen musste.
Cool war das ich nichts zu tun hatte und die ganze Zeit Bibel lesen konnte. Wurde oft angequatscht ob nicht auch tanzen wolle, aba zum Glück hatte ich die Ausrede das ich ja auf Rafi achten müsste. Der war aba so beschäftigt, wie gesagt musste ihn nicht mal richtig füttern. Im Auto schlief ich während Rafi die ganze Zeit wie verrückt von seinen Erlebnissen auf der Tanzfläche berichtete. Endlich im Alyn brachte ich Rafi nur noch zu seinem Raum und fiel danach in mein Bett. Konnte am nächsten Tag ausschlafen. Es ging mir dann auch schon viel besser und ich hatte nicht eine einzige Tablette genommen. Israelische Hochzeiten muss ich nicht mehr besuchen, man kann auch in eine Disco gehen, es ist fast das gleiche.
Zum Glück fuhren wir nicht wie ich es verstanden hatte nach Haifa sondern nach Petah Tiqwa. Dort suchten sie über eine Stunde den Veranstaltungsort. An jeder Kreuzung wurde angehalten und das Fahrzeug auf der Nebenspur angesprochen. Anstatt sich davor zu informieren macht man es dann auf die Israelische Art. Nach ner endlosen Suche fanden wir es endlich. Ich wäre am liebsten gleich wider mit dem Fahrer nach Hause gefahren. Ging ja aber nicht. Rafi freute sich wie ein Schneekönig. Also rein ins Gebäude wo die Musik schon laut raus tönte. Die erste Überraschung, überall Behinderte. Rafi kannte die meisten von ihnen. Nun bekam ich auch mit das zwei Behinderte heiraten würden. 
Rafi wurde mir von seinen alten Bekannten quasi abgenommen. Ich holte mir ne Coke stellte sie aufn Tisch, danach bin ich los um was Essbares auf zu treiben. Als ich mit ein paar Frühlingsrollen widerkam war meine Cola weg. Schnell die Frühlingsrollen gegessen und dann ging es auf einmal auch schon los mit der Zeremonie. Stellte mich schön nach vorne hinter die Rollstühle und hab alles gut mitbekommen. Die ganze Zeremonie, den Rabbi, und alle Dinge die zu einer Israelischen Hochzeit dazu gehören.
Als am Ende das Glas zerbrochen wurde (die Freunde hoben den Rollstuhl des Bräutigams an, legten das Glas drunter und ließen den Rollstuhl drauf fallen was beim ersten Mal nicht so klappte) schrien alle mazel tov und die Party startete. Musik, Disco alle fingen an auf der Stelle wo sie eben noch still standen und der Zeremonie gelauscht hatten an zu tanzen. Oh man kein Ort für mich. Ich verdrückte mich zu den Esstischen. Nach einiger Zeit wurde die Party unterbrochen und alle (alte Omas, kleine Kinder und alle anderen Generationen kamen von der Tanzfläche) setzten sich an die Tische. Es gab Essen. Bekam nen großen Teller mit allen möglichen guten Sachen. Wollte aber erst Rafi füttern. Nachdem er drei Bissen genommen hatte kam das Brautpaar auf die Tanzfläche gefahren und führte den Eröffnungstanz vor zu ner Technoversion von Fluch der Karibik.
Danach strömten wider alle Leute, jung und alt, auf die Tanzfläche. Wie ne Panik, alles wurde stehen und liegen gelassen, das gute Essen, die Behinderten die nicht selbst fahren konnten, einfach alles. Komischerweise hatte alle Männer die davor eine trugen nun keine Kippa mehr auf. Man voll die Party, Disco, Techno, voll das richtige für mich. Sowas nervt mich ja schon normalerweise aba in der Situation mit fetten Kopfschmerzen und so. Boaaaaaaaaaaaaaaahh...Als ich mich nur noch Kopfschüttelnd vom Geschehen wider meinem Essen zu wandte und den ersten Bissen nehmen wollte war das gute Essen auch schon alles abgedeckt. Nahm noch schnell ein Brot und ein paar Dressings die rum standen denn wie ich befürchtete, war es danach nicht mehr möglich noch irgendwas Essbares auf zu treiben. Es gab nur noch Getränke welche ich mir auch ständig neu holen musste denn wenn ich mich nur kurz vom Essenstisch abwandte und Rafi beobachtete oder die ganzen anderen verrückten, tanzende Israelis war mein noch nicht mal halbleeres Glas sofort abgedeckt. Rafi war die ganze Zeit mitten im Geschehen.
Er bewegte sein Joystick einfach immer vor und zurück, so wackelte sein Kopf die ganze Zeit und er gehörte auch zu der tanzenden Meute. Nachdem der Fahrer schon ordentlich Druck machte zogen wir ab. Zum Glück, es waren bestimmt drei Stunden vergangen in denen Rafi auf der Tanzfläche war und ich mir dauernd neue Colas holen musste.
Cool war das ich nichts zu tun hatte und die ganze Zeit Bibel lesen konnte. Wurde oft angequatscht ob nicht auch tanzen wolle, aba zum Glück hatte ich die Ausrede das ich ja auf Rafi achten müsste. Der war aba so beschäftigt, wie gesagt musste ihn nicht mal richtig füttern. Im Auto schlief ich während Rafi die ganze Zeit wie verrückt von seinen Erlebnissen auf der Tanzfläche berichtete. Endlich im Alyn brachte ich Rafi nur noch zu seinem Raum und fiel danach in mein Bett. Konnte am nächsten Tag ausschlafen. Es ging mir dann auch schon viel besser und ich hatte nicht eine einzige Tablette genommen. Israelische Hochzeiten muss ich nicht mehr besuchen, man kann auch in eine Disco gehen, es ist fast das gleiche.
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