Sonntag, 17. Januar 2010

Ente gut, alles gut...

hätte Donald Duck wohl gesagt. Tja, Ende gut alle gut kann man wohl wirklich sagen. Dieser Eintrag knüpft an mein Erlebnis im Bus an, wo ich einen messianischen Juden traf welcher mich bekehren wollte.
Ich hatte mich sehr geärgert nicht die Nummern oder Adressen mit ihm aus getauscht zu haben. Den werd ich nie wieder sehen, waren meine Gedanken. Die messianische Bewegung ist nicht so sehr groß, hier in Israel. Amerika ist was anderes. In Jerusalem habe ich fast alle messiansichen und sogenannte "messiansichen" Gemeinden besucht. Ich war über ein Jahr lang glücklich in der Jerusalem Assembly, die Gemeinde die mir an meisten zu sagte und an die auch noch keine andere bis jetzt rangekommen ist. Was ich noch unbedingt machen möchte ist nach Tiberias zu fahren und dort den Gottesdienst der größten messianischen Gemeinde Israels mit zu machen. Ich habe ja noch ein wenig Zeit. An diesem Samstag ging ich nicht in die Assembly, sondern nutzte einen freien Tag um nach Tel Aviv zu fahren und dort die Gemeinde von Hendrik und ein paar anderen Petah Tiqwa Volontären zu besuchen. Fragt mich nicht nach dem Namen, ich wusste nicht einmal wo die Gemeinde zu finden wäre. Die Nummer und Straße konnten wir 2 Stunden vor dem Gottesdienst in Erfahrung bringen. Die Gemeinde fanden wir aber nicht. Erst als Hendrik und die anderen kamen zeigten sie uns den Eingang. Total crass, an dieser Gemeinde bin ich schon sooft vorbei gelaufen. Sie liegt ziemlich nah am Strand (was sehr praktisch für Volontäre ist, die nach dem Gottesdienst sofort ins Wasser springen können. Also nicht vom Gemeindegebäude aus!) in der Nähe des Opera Towers, der Platz der oft in den Medien ist und den wie als Volos meistens als Treffpunkt benutzen. Wie gesagt ich bin sooft an dem Gebäude vorbei gelaufen und hätte nie eine Gemeinde hinter einer einzigen, kleinen, unscheinbaren Eisentür vermutet. Es sah auch eher so aus wie in einem Kaffee. Tische und Stühle standen da, eine klitzekleine Bühne, eine Menora, durch Löcher im Dach schien die Sonne. Ein herrliches Bild für messianische Gemeinden denke ich. Der Gottesdienst begann mit ein paar Liedern die von allen Leuten die da waren auswendig, ohne Bücher oder Texte mitgesungen wurden. Danach gab es Zeit zum gegenseitigen begrüßen und willkommen heißen. Auf einmal sah ich den Bruder aus dem Bus wieder. Genau der gleich Typ der sich ein paar Tage davor noch Spott und Beleidigungen von seinen eignen Landsleuten anhören musste, sahs da glücklich und zufreiden und plauderte ebenfalls. Ich machte Hendrik darauf aufmerksam, der sprach ihn an und er erkannte mich. Es stellte sich heraus das er doch sehr gutes Englisch sprach. Nach dem Gottesdienst wünschten wir uns wieder einmal alles Gute und segneten uns. Auch diesesmal tauschten wir keine Adressen aus, was aber nicht tragisch war. Nachdem ich ihm noch sagen konnte, dass mich das erlebte sehr ermutigt hätte offener meinen Glauben zu leben, rief er mir noch hinterher mehr von Jesus zu erzählen. Ich bräuchte keine Angst zu haben. Oh man ey, was für ein cooler Typ. Wir können uns wirklich eine oder ein paar mehr Scheiben von ihm abschneiden. In Deutschland haben wir keinerlei Konsequenzen wenn wir von Jesus reden. Klar, unser ach so tolles "Ansehen" würde vielleicht verloren gehen. Aber in wie vielen Ländern der Welt leiden Christen unter Verfolgung!?

Folgende Informationen sind der Homepage von Open Doors entnommen. (http://www.opendoors-de.org/index.php?supp_lang=de)
Open Doors schätzt, dass weltweit rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Christen sind die weltweit größte Gruppe der aus religiösen Gründen Verfolgten. Der jährlich von Open Doors veröffentlichte Weltverfolgungsindex ist eine Aufstellung von 50 Ländern, in denen Christen am meisten verfolgt oder benachteiligt werden. Zum Index:(http://www.opendoors-de.org/index.php/de/weltverfolgungsindex_2010_kurz.html)
Wie sitzen auf unseren bequemen Sesseln, schauen Filme, überfressen uns und "genießen" unser Wohlstandsleben. Woanders sterben Christen die versuchen Gottes Wort zu leben und wir bekommen davon noch nicht einmal etwas mit. Steht es nicht in unserer Verantwortung? Sind wir nicht mit schuldig an allen die Gott nicht kennenlernen? An unsere Nachbarn. Wie viele Menschen wissen nichts über Gott? Die ausdrückliche Aufforderung -hinzugehen- haben wir in der Bibel. Wenn wir nicht hingehen, halten wir uns dann nur an bestimmte Stellen aus der Bibel? Ich denke wir können alle etwas lernen von solchen Menschen die es ernst nehmen. Natürlich ist nicht jeder in der Mission begabt oder berufen. Nicht jeder sollte nach Afrika gehen, aber wo fängt denn die Mission an? Können wir nicht auch in Deutschland genug bewegen? Afrikanische Missionare lernen Deutsch um in Deutschland missionieren zu können. Das chrsitliche Abendland, mit chrsitlichen Parteien und christlichen Einrichtungen braucht Missonare aus den ärmsten Länder der Welt. Ich denke wir alle können unser Bestes geben, in Deutschland, auch in Israel, egal wo. So wie die Christen in den Gebieten, in welchen sie mit ihren Leben dafür bezahlen wenn sie den Namen Jesus aussprechen.

Donnerstag, 14. Januar 2010

so zwischendurch

kommt mal immer wieder ein Hinweis auf unseren Alnyblog. Also die Webseite unserer Wohngemeinschaft wo alle berechtigt sind etwas zu schreiben und wo regelmäßig, also häufig aktuelle Fotos und Videos hochgeladen werden. Schaute es euch bei Gelegenheit an wenn ihr wollt. Wenn ich versucht habe meinen eigenen Blog einigermaßen seriös zu führen so ist der WG Blog das Gegenteil wo einfach jeder Schund und auch mal unschönes erwähnt und veröffentlicht wird. Hier der direkte Link für unsere Seite, ansonsten auch bei mir in der Blogliste der anderen zu finden.
http://betreute-wohngemeinschaft-alyn.blogspot.com/

Mittwoch, 13. Januar 2010

Antimissionsgesetz

Immer wieder ist in christlichen Kreisen von einem »Antimissionsgesetz« die Rede, das angeblich Mission in Israel verbieten soll. In Wahrheit ist es nach einem Gesetz von 1977 nur verboten, durch Geld oder materielle Vorteile andere Menschen zu verleiten, ihre Religion zu wechseln. Darüber hinaus dürfen Jugendliche unter 16 Jahren nicht zum Religionsübertritt bewegt werden. Das Gesetz wurde jedoch nie angewandt. Als Folge einer großangelegten Flugblatt-Aktion an alle Haushalte in Israel, die ohne Absprache mit einheimischen messinanischen Juden erfolgte, reichten zwei Knessetabgeordnete den Antrag auf eine Verschärfung des bisherigen Gesetzes ein. Die Regierung versicherte jedoch, dass dieses »Antimissionsgesetz« keine Chance hätte, die erforderliche Mehrheit in der Knesset zu erlangen. Inzwischen gab es weitere Anträge für ein Gesetz dieser Art.
Allerdings gibt es jüdische Aktivisten und Organisationen, die gezielt messinanische Juden belästigen oder angreifen sowie deren Gottesdienste stören. (Auszug aus dem Buch: Einzigartiges Israel http://www.einzigartiges-israel.de/html/454-religionsfreiheit.html)

Tja, so sieht es mehr oder weniger aus hier im Lande. Was Vorschrift oder Gesetz ist wird nicht immer eingehalten, was gegen das Gesetz ist wird manchmal durchgelassen. Aber in welchen Staaten gibt es das nicht? Nicht das in Israel Gesetzlosigkeit herrscht, aber zu diesem ganzen Thema habe ich natürlich ein Erlebnis was der Grund für diesen Eintrag hier ist und von dem ich gerne erzählen möchte.

Also, ich war mal wieder spät dran und entschied mich statt mit dem Fahrrad mit dem Bus zur Haggai, der Sitz von Hagoshrim, Dienste in Israel, zu fahren. Außerdem hatte ich meinen riesen Reiserucksack vollgefüllt mit dabei. An der Bushaltestelle, ich hatte den Bus wohl grade verpasst, musste ich einige Zeit warten. Ich war ein bisschen genervt, mit den Gedanken an die pünktlichen deutschen Busse, denn ich würde auf jeden Fall zu spät zum Termin kommen. Als ich da so saß kam ein junger Israeli und setzte sich neben mich. Er schmatzte sehr laut was mich dann noch ein wenig mehr nervte. Ein weiterer Man tauchte auf. Er setzte sich zwischen den schmatzenden Jugendlichen und mich. Er wirkte sehr sympathisch, lächelte. Auf einmal holte er eine Banane heraus und aß sie genüsslich. Ich konnte mich nicht abwenden von diesem eigentlich total normalen, nicht sonderbaren Man. Er kam mir total vertraut herüber, ob wenn wir uns schon mal begegnet wären. Keine Ahnung, er strahlte irgendetwas aus was ich an ihm mochte, ich wusste aber nicht was. Wie es in Israel so ist, verläuft kein Tag ohne besondere Vorkommnisse, deshalb auch der Blogeintrag. Es kam ein weiterer Man zu uns Wartenden dazu. Er war offensichtlich religiös, in Gegensatz zu uns schon sitzenden, denn er trug Kippa und Talit mit den weißen Gebetsbändern die aus der Kleidung hervorschauen. Ich dachte erst er wäre betrunken. Er kam genau auf uns zu und fing sofort an den sympathischen Kerl total zur Sau zu machen. Er beschimpfte ihn mit Ausdrücken die ich in deutsch lieber nicht in der Öffentlichkeit wiedergeben möchte, zum Wohle für alle deutschsprachigen Leser auf hebräisch (ata ben sona, nudnik, ata meschuga...). Außerdem gestikulierte er die ganze Zeit vor seinem Gesicht und fuchtelte wild herum, drohte mit erhobenem Zeigefinger. Naja, es gibt viele verrückte Leute aber so was dreistes hatte ich noch nicht erlebt. Das erstaunliche war das sich der Man mit der Banane überhaupt nicht wehrte. Hatte er was angestellt und bekam jetzt seine verdiente Abreibung dafür? Was kann er nur gemacht haben. Der Bus kam, zum Glück. Ich stieg als letztes ein. Der religiöse Jude wurde fast handgreiflich als der sympathische Man in den Bus stieg. Der Schimpfer wollte gar nicht mit den Bus fahren sondern war nur gekommen um den anderen zu demütigen. Tja, aber dieser ließ sich überhaupt nichts anmerken. Als der Bus an fuhr ging der scheinbar Betrunkene immer noch total ab und stand vor dem Bus nahe dem Fenster an dem der sympathische Bananenman sich gesetzt hatte. Ich setzte mich ihm gegenüber und machte nur eine abweisende Geste über den Störenfried die er lachend erwiderte. Ich verstand nicht was vorgefallen war. Nach einer Weile sprach er mich an. Man der war total ruhig und freundlich geblieben. Er fragte mich aufeinmal ob ich gerne lesen und nicht vielleicht ein Buch als Geschenk haben würde. Als ich ihm klarmachte das ich zwar ein wenig hebräisch verstehen und sprechen könne aber es beim lesen schwieriger sei, fragte er was ich mache. Leider konnte er kein Englisch. Ich erzählte ihm meine Geschichte die man jedem erzählt, denn man wird halt dauernd gefragt was man als Deutscher hier in Israel macht. Man hat sich halt schon irgendwie vorbereitet auf solche Situationen und leiert dann immer das gleiche runter, Volontär, Krankenhaus, Ersatzdienst und so weiter. Er war freundlich hörte meinem fehlerhaften hebräisch zu und wollte mir dann aber trotzdem sein Buch schenken. Als ich dankend ablehnte und er es mir dann trotzdem in die Hand drückte, las ich den Umschlag und war sofort anderer Meinung. HaTanach, die Bibel stand da groß drauf. Er begann sogleich mir zu erzählen von Gott, das wir von ihm getrennt sind und er traurig darüber ist, dass er aber einen Ausweg dafür hat und er mich trotzdem lieb hat. Bevor er es aussprach wusste ich was er wollte. Jesus ist der Messias, Yeshua HaMeschiach, sagte er und fügte hinzu das er mich liebt hätte, Yeschuha oef otcha. Haha, ich verstand nun alles was vorgefallen war und er bestätigte es mir. Der religiöse Typ hatte ihn als Verräter und Aufhetzer beschimpft. Klar trifft die gute Nachricht von Jesus bei religiösen Juden nicht auf offene Herzen. Ganz im Gegenteil. Auf jeden Fall missionierte dieser mutige messianische Jude im Bus, auf der Straße und bei jeder Gelegenheit die sich ihm bietet. Mir schenkte er dann ein Matthäus Evangelium auf hebräisch, nachdem ich ihm sagte, dass ich eine Bibel hätte, sogar auf hebräisch. Außerdem hätte ich Jesus schon in meinem Herzen fügte ich noch hinzu. Wir waren beide begeistert einen "Bruder" getroffen zu haben. Das Matthäus Evangelium hatte die Aufschrift (בן דוד, ben david) Sohn Davids, mit dem man natürlich nicht sofort Jesus erwartet. Clevere Sache. Leider musste ich aussteigen, wir überhäuften uns mit guten Worten und Wünschen und trenntenn uns dann leider, also er fuhr weiter. Ich stieg begeistert aus und ärgerte mich sofort, dass wir nicht einmal Handynummern ausgetauscht hatten. Naja, es gibt schlimmeres. Auf jeden Fall ist mir mal wieder bewusst geworden unter welchen Umständen die messianischen Juden hier eigentlich ihren Glauben leben und das sie echt unsere Gebetsunterstützung gebrauchen können.

Wen das ganze Thema mehr interessiert kann mal hier nachschauen. Ein guter Bericht von Johannes Gerloff über Messianische Juden: www.bibelbund.de/htm/99-4-262.htm

Sonntag, 10. Januar 2010

Kennedy Memorial

In letzter Zeit habe ich versucht, noch so viel wie möglich zu unternehmen. So konnte ich endlich die Idee realisieren das Ehrenmal für John F. Kennedy zu besichtigen, was eigentlich ganz bei uns in der Nähe zu finden sein sollte, hieß es. Mit Dominic joggte ich gegen 16 Uhr letzten Mittwoch los. Irgendwann waren wir außerhalb Jerusalems, aber liefen weiter. Irgendwann sahen wir Gilo von hinten, aber wir liefen weiter. Die Schilder zeigten immer gradeaus und um einfach nur um zu kehren und im Endeffekt dann nur ein wenig Sport gemacht zu haben, dafür waren wir schon zu weit gekommen. Wir liefe immer weiter, die Hauptstraße am Seitenstreifen entlang. Betlehem mit seinen Mosheen kam immer näher und Jerusalem sah man dafür nicht mehr. Langsam wurde es ein wenig merkwürdig und der Gesang der Muezzine immer lauter. Waren wir schon in der Westbank, verbotenerweise? Hier auf den Bild sieht man Gilo, einen abgelegenen Stadtteil von Jerusalem. Den Kran vom Uptown kann man noch erkennen wenn man das Bild großklickt.Natürlich hatten wir keine Pässe, kein Handy, keine Karte oder Geld dabei. Außerdem mussten wir um 19 Uhr bei Olgas geheimer Geburtstagsüberraschungsparty sein und die Zeit lief ebenfalls. Ein Autofahrer, den 3. oder 4. den wir an den Rand gewunken hatten, hielt, aber nur weil wir uns mitten auf die Straße stellten. Ihn konnten wir fragen, und er bestätigte uns wenigstens das wir noch auf dem richtigen Weg waren. Ein und halb Kilometer sollten der Weg noch weit sein. Er empfahl uns eine Abkürzung über einen kleinen Berg querfeldein. Diese nahmen wir auch, über die Terrassen, durch Dornen und Gestrüpp. Oh man ey, warum musste Gott sein Volk damals auch verfluchen :-) ? Jesaja 32,13 Trauert um das Ackerland meines Volkes, das von Dornen und Disteln überwuchert wird. Trauert, weil die Freude aus den Häusern und die Fröhlichkeit aus der Stadt verschwindet! Bei uns ging es weiter, es war schon spät und es lag nicht daran das wir langsam liefen, ganz im Gegenteil. Wir rannten und als die Sonne schon unterging, erreichten wir wirklich den Gedenkplatz, schon von weiten konnte man ihn sehen. Dort angekommen war natürlich alles geschlossen. Wir machten anstatdessen Fotos. Vom herrlichen Sonnenuntergang, der Sonne am Horizont welche vom Alyn aus für uns immer nur hinter den Bergen verschwindet. Wie ihr sehen könnt hatten wir eine Menge Spass. Als es schon dunkel wurde gingen wir doch nochmal hoch zur Gedenkstätte. Natürlich war sie geschlossen und natürlich machten wir anstatdessen Fotos. Die Konstruktion eignete sich auch perfekt dafür, und dafür waren wir auch nur gekommen. Ein Foto mit uns beiden vor dem Gebäude, das war alles was wir eigentlich wollten. Aus einem Bild wurden dann natürlich wieder ein paar mehr. Als es richtig kalt wurde, fiel uns auf wie spät es war. So beteten wir schnell und machten uns auf den Rückweg. Diesesmal latschten wir frech über private Gelände, durchquerten ein Kibbutz und kamen viel schneller wieder nach Jerusalem. Ausgeschildert war es natürlich über die Hauptstraße, klar als Kibbutzbewohner möcht ich auch nicht die ganzen abkürzenden Autofahrer in meiner Straße haben. Im Alyn angekommen taten uns die Beine gut weh, ungefähr sieben Kilometer war alleine schon die Hintour. Wir kamen dann auch noch pünktlich zur Überraschungsparty von Olga an. Ein herrlicher kleiner Ausflug, von denen ich in letzter Zeit viele ähnliche hatte und welche meine "Israelliste", mit Dingen die ich noch unternehmen wollte bevor ich endgültig nach Hause fliege, immer mehr schrumpfen lassen. Nochmal zum genießen, der herrliche Sonnenuntergang.

Sonntag, 3. Januar 2010

Thomy am Flughafen

Zuerst den vorherigen Blogeintrag lesen!

Dieser Eintrag gehört eigentlich zum vorherigen dazu, wurde auch angedeutet. Egal, es ist aber eine Geschichte für sich. Entnommen aus dem Blogeintrag "Deutschland".

Wie wär es mit einem Wunder? Mein Flug ging um 16.30, so dachte ich jedenfalls, von Tel Aviv. Ich plante um 12 Uhr los zu fahren und gegen 13.30 Uhr am Flughafen an zu kommen um 3 Stunden Zeit für die Kontrollen zu haben. Da es echt viel Zeit war, aß ich um 12 Uhr das letzte mal im Alyn, verabschiedete mich von all den Leuten und Patienten und kam gegen 12.45 Uhr los. Ich verpasste den ersten Bus am Alyn. Das war noch kein Problem. Dann verpasste ich den Bus an der Central Bus Station zum Flughafen. Das war auch noch alles im Bereich des Möglichen. Als dann aber der Bus um 13.50 erst losfuhr und dann noch über eine Stunde im Stau stand bekam ich langsam, ja man kann es Schiss nennen, ich bekam richtig Schiss mein Flug zu verpassen. Beim Umsteigen, bereits kurz vor 15 Uhr, sagte eine andere Deutsche die ich im Bus kennen gelernt hatte und die ebenfalls den gleichen Flug um 16.30 hatte, dass der Flug bereits um 16.10 Uhr ging. Okay, ich fing an mich damit zu beschäftigen was passiere wenn ich den Flug verpassen würde. Als ich endlich gegen 15 Uhr am Flughafen ankam war die Boarding Time schon angelaufen. Der Tuifly Ticketschalter hatte bereits geschlossen, keine angestellten mehr in der Nähe und die erste Sicherheitsbeamtin sagte mir schon es wäre nicht mehr möglich den Flieger zu erwischen. Nebenbei erwähnt, ich betete die ganze Zeit, war glaub ich durchgehend nur mit beten beschäftigt denn ich wollte es nicht wahrhaben. Oh man malte mir die schönsten Geschichten aus was alles ohne mich in Deutschland ablaufen würde. Die nächsten Probleme gabs mit meinem Reisepass aufgrund des doppelten Volontärsvisa und den 2 Reisen nach Jordanien und dem Abstecher in den Sinai. Ich wurde an die Seite genommen und ausgefragt, was sich ewig hinzog. Der Flug konnte ich vergessen, dachte ich. Es war nicht einmal mehr eine Stunde Zeit und normalerweise braucht man wirklich 2 oder 3 Stunden. Dann kam ich aber an die erste Kontrolle wo eine andere Sicherheitbeamtin mich behandelte. Sie war wirklich große Klasse. Als sie meinen Koffer öffnete und als erstes ein riesiges Blechschild vom Jerusalmer Marathon herausholte bekam sie mit, dass ich nicht bloß ein normaler Tourist war. Sie fragte welchen Flug ich den habe. Als ich meine Geschichte (Volontär, für 14 Monate im Land, Soziale Arbeit, Krankenhaus etc und jetzt Bus verpasst) kurz erzählte und erwähnte mit Tuifly in weniger als 60 Minuten nach München fliegen zu müssen rief sie ein paar Leute heran. Ich sprach am Anfang nur Englisch mit ihnen, verstand aber das sie alles in ihrer Macht stehende versuchen wollten um mich noch ins Flugzeug zu bekommen. Ich war natürlich froh, hatte aber bedenken wegen all meinen Dingen die ich ausführen wollte. Das Marathonschild war ja nicht das einzige was ich noch mithatte. Dem folgten noch 2 Nummernschilder und ein -Vorsicht Mienen- Schild. Eine andere Beamtin sah meine ganzen Alyn Handtücher, Bettdecken und Kissenbezüge mit der Aufschrift des Krankenhauses. Sie kannte das Alyn sehr gut. Als ich auch ihr kurz erläuterte was ich in Israel gemacht hätte war sie begeistert, ließ ihre andere Arbeit ruhen um mir auch noch zu helfen. Jemand verschwand dann mit meinem Reisepass und machte für mich die gesamte Anmeldung bei den Tuiflyleuten die davor noch erst gesucht werden mussten, sie hatten quasi schon Feierabend denn der Schalter war ja geschlossen. Alles lief wie am Schnürchen. Als ich in einen abgetrennten Bereich gehen musste um mich zu entkleiden nahm ich als ersten den Gürtel aus den Schlaufen. Als der Beamte, allesamt junge Israelis, hereinkam und mein IDF Gürtel sah war er begeistert. Wow, du trägst den Gürtel der Israelischen Armee, normalerweise verachten die Leute unsere Armee bloß. Tja, auch ihm erzählte ich kompakt mein Story und auch er war begeistert. So musste ich mich nicht entkleiden, es waren nur noch 30 Minuten bis zum Start, und konnte zu meinen Gepäckstücken zurück. Dort standen bereist 5 Leute alle um meinen Koffer herum, laut diskutierend. Der Sicherheitchef kam und fragte wem dieser Koffer gehöre und warum so eine Aufruhe herrsche. Als er zu mir kam, er war schon etwas älter und strenger, fragte er mich nur von wo ich denn die Schilder, speziell das Mienen Schild hätte. Als ich total durch den Wind und mit den Gedanken ganz woanders berichtete, wir würden keine Schilder klauen sondern nur vom Boden aufsammeln, es wäre nämliche eine wichtige Regel das so zu tun, begann auch er zu lachen und half ebenfalls mit meine Sachen zu kontrollieren. Es ging dann alles wirklich sehr schnell. Mein Handgepäck wurde ebenfalls schon kontrolliert, normalerweise wird das erst bei der 2. Kontrolle getan, und auch dabei amüsierten sich die Leute über meine Sachen. Als dann meine Festplatte noch einer Extrakontrolle unterzogen werden sollte, trat die eine Sicherheitbeamtin vor und meinte, dass wäre nicht mehr möglich. So wurde sie nur abgegeben . Die nette Frau ging mit mir dann schnell zu einem anderen Typen um die Festplatte als Übergepäck an zu melden welches mir im gleichen Flieger mitgesendet werden würde. So ganz vorstellen konnte ich es mir nicht aber was sollte ich tun? Danach rannten wir weiter. Sie schleuste mich, durch das einfache Zeigen ihrer Karte, an der 2. Sicherheitkontrolle vorbei, zeigte mir wohin ich zu gehen hätte und wünschte mir alles Gute. Außerdem danke sie mir für meine Arbeit hier im Lande und so weiter. Ich erwiderte nur meinen Dank, und gab ihr 100 Komplimente wie gut sie ihren Job doch machen würde. Wir warenbeide glücklich und ich konnte es kaum fassen. Ich rannte auf den Förderbändern / Rolltreppen und erwischte tatsächlich noch meinen Flug obwohl ich keinen Schimmer hatte wo ich hingegangen bin. Bei all den Ausgängen traf ich "zufälligerweise" den richtigen. Tja, jeder darf urteilen wie er will, für mich war es mal wieder die klare Bestätigung: Es gibt einen Gott und er meint es auch noch sehr, sehr gut mit uns. Im Flugzeug dankte ich Jesus nur die ganze Zeit für das unmögliche, allein der Punkt das wirklich mein ganzes Gepäck durch gekommen war. In München bekam ich dann sogar noch meine Festplatte in einem extra Paket, zwar eine halbe Stunde später aber wen interessiert das schon, nachdem man so etwas erlebt hat!?

Deutschland

Man, ich hätte nie gedacht das ich mal zum Urlaub machen nach Deutschland kommen werde. Tja, aber so war es. Die letzten 2 Wochen habe ich in Deutschland bei der Familie und Freunden verbracht. Ein Stückchen Heimat war aber auch in Deutschland zu finden. Ich habe nämlich die neue Synagoge, das Judacum Zentrum und das jüdische Museum in Berlin besucht. Okay das klingt jetzt herablassend über Deutschland. Nein ich hatte wirklich eine gute Zeit, die mir vor allem durch all die lieben Leute ermöglicht worden ist. Sie wussten halt wie es ist zurück nach Deutschland zu kommen und so haben sie mir einen sehr gut und leicht verträglichen Rückgang, ohne viel Scherzen, bereitet. Zuerst landete ich in München. Da hatte ich schon kein Bock auf die Deutschen. Allein schon die ganze Weihnachtsstimmung nervte. Hier ein Beispiel von der deutschen Weihnachtsverrücktheit am Berliner Hauptbahnhof.Sprach nur Englisch und freute mich über alles orientalische. Unterhielt mich im Zug lieber mit einer Araberin auf Englsich als mit den typischen Bayern auf "Deutsch". Das beste (Ironie) an der Zugfahrt war, als wir in den Münchner Hauptbahnhof einfuhren, mit einem Zug voll besetzt mit Israelis, und auf einem Nebengleis ein Zug mit der Aufschrift -Dachau- abgestellt war. Vielleicht bin ich sensibel geworden aber diese Sache ist mir gleich aufgefallen und ich hab nur gedacht:" Wenn ich als Holocaust Überlebender, vielleicht auch noch aus dem KZ Dachau und vielleicht noch mit den damaligen Zügen abtransportiert, nach 60 Jahren wieder nach Deutschland käme und dort diesen Zug gesehen hätte, ich weiß nicht...bilde sich jeder sein eigens Urteil! Ob sich das Land und die Leute wirklich verändert haben oder muss ich als Überlebender immer noch Angst haben!? Keine Ahnung ob das daran liegt, dass ich direkt neben der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem hier in Jerusalem lebe und jedes mal den originalen Eisenbahnwaggon vom Krankenhaus sehen kann, oder es meine vielen Auseinandersetzungen mit dem Holocaust und Überlebenden hier vor Ort ist, oder ob ich einfach nur verweichlicht bin über ein Jahr hinweg, ich weiß es nicht. Vielleicht sollte man etwas vorsichtiger bei solchen Dingen sein denn man kann viel Schaden anrichten! Aber ich wollte eigentlich etwas anderes berichten.

Wie wärs mit einem Wunder? Hier gehört normalerweise der Eintarg von "Thomy am Flughafen" hin. So hab mich doch anders entschieden, da die Geschichte ziemlich ausführlich geworden ist könnt ihr sie als extra Eintrag lesen. Eigentlich gehört sie hier zwischen die Absätze aber sonst wäre es einfach ein zu großer Eintrag. Es geht um mein tolles Erlebnis am Flughafen. Hehe, eine Thomy typische Aktion mit einer ordentlichen Portion Segen von Gott. Einfach einen Eintrag rauf auf dem Blog. Es ist ein langer Bericht aber ich wollte es mir gerne selber aufschreiben und euch kann ich so gleich daran teilhaben lassen.

Meine Deutschlandzeit verlief dann ganz gut und unproblematisch, im Vergleich zu der Geschichte mit dem Flug. Ich besuchte Julia und wurde mir Israelischer Musik (Kobi Peres den ich bis dahin nie mochte, aber durch all das komische Deutsche um mich herum, in dieser Situation echt genoss) einem guten Essen (hmmm Schwarzbrot kann so lecker sein nach einem Jahr) und tollen Gesprächen gut empfangen. Ein kleiner Spaziergang draußen brachte mich zum zittern, ich hatte einen Temperaturunterschied von 40° (Tel Aviv 25°+ und München 14°-) mitgemacht. Doch auch im Schnee kann man natürlich Spass haben. Dann ging es zu Uta nach Fulda zum Shabbatessen. Das alles mit Julias kleinem Auto bei Glatteis und Schneefall auf der Autobahn. Ich fuhr das erste mal seit einem Jahr wieder ein Auto mit Gangschaltung. Wir sind gut angekommen, mit Pause, um die sich immer wieder vereisenden Scheiben zu kratzen. Nach dem Shabbatessen und nem Austausch fuhren wir am Samstag (mein 2. Tag in Deutschland) gleich weiter nach Stendal zu Utas Eltern. Also Baling um genau zu sein , so heißt das Örtchen wo sie wohnt, welches wir mit ner endlosen Zugfahrt und einem Wochenendticket erreichten. Unterwegs musste wir auch ne Stunde im freien auf den verspäteten Anschlusszug warten. Aufgrund von Schneefall oder so. Man ich war 3 Wochen davor noch im Mittelmeer baden und in der Situation fror ich wie ein gerupftes Hühnchen in Alaska. Komisch, so schnell kann sich alles ändern. Diese Welt heutzutage, tstststs. So verbrachten wir die Zeit bei Utas Eltern. Ich machte meinen ersten Deutschen Gottesdienst mit, nur 70-80 Minuten, mit. Viel zu kurz. Außerdem fuhren wir in das zu weihnachtliche Magdeburg. Wir genossen die gemeinsame Zeit bis ich am Dienstag dann von den Badke Schwestern mit nach Norderstedt genommen wurde und von dort nach Hause fuhr. Also nach Heikendorf. Weihnachten mit der Familie war toll. Wir schenkten uns nichts außer guten Worten in Form von Briefchen oder kreativen Karten, welche ich erst alle am 24. fertig geschrieben hatte. Tischtennis, Gesellschaftsspiele spielen und Essen waren unsere Hauptbeschäftigungen über die Zeit. Außerdem 3 Gemeindebesuche, über Weihnachten halt. Ich vermisste die Gottesdienste der Jerusalem Assembly. Am Sonntag dann ging es wieder mit den dem Wocheendticket nach Berlin wo Johannes, Peter und Lena in einer WG zusammen leben. Dort wollten wir alle gemeinsam Silvester feiern. Sie waren noch voll im Umzug und ein wenig konnte sogar ich noch helfen. Was ich mir aber vorgenommen hatte und dann auch umsetzte, war der Besuch der neuen Synagoge, des Judacum Zentrum und des jüdische Museum in Berlin. Ich schaffte auch alles am Montag ab zu klappern. Mitten in Berlin jüdische Kultur wie der Chanukkaleuchter vor dem jüdischen Museum. Leider sind vor allen Einrichtungen ständig Polizeipatrouillen nötig.Ein Stück Judentum in Deutschland, nebenbei erwähnt das Diasporaland mit der dritthöchsten jüdischen Bevölkerung nach den USA und Frankreich. 200000 Juden leben heute wieder in Deutschland, dem Land welches es fast geschafft hätte die Juden komplett aus zurotten. Bemerkenswert. Und so war der Gedanke, im größten jüdischen Gebethaus Deutschlands, welches nebenbei erwähnt im Krieg natürlich auch niedergebrannt und zerbombt wurde, herum zu laufen und die Geschichte der Synagoge zu hören einfach schon ein einmaliges Erlebnis, welches ich nicht vergessen werde. Am Dienstag kam Uta nach Berlin, wir besuchten Roland und Christine Nagel zum Abendessen, machten alle zusammen die Stadt unsicher und bereiteten uns auf Silvester vor. Wir hatten natüelich sehr viel Spass und ließen die alten Zeiten wieder aufleben.Dazu gehörte auch ein Beautyabend mit Gesichtsmasken. Der Besuch im Israelischen Spezialitäteinladen war ein tolles Erlebnis. Herrlich, echter Hummus und andere Israelische Lebensmittel in Berlin. Wir deckten uns ordentlich ein, auch wenns übertrieben teuer gewesen ist, und freuten uns mitten in Berlin mit einem Verkäufer Hebräisch geredet zu haben. Silvester feierten wir zusammen mit Lisa. Zu 6. hatten wir einen schönen Abend mit viel Israelischem Einfluss. Essen (sogar noch selbstgemachter Hummus neben dem originalen, oben auf dem Bild), Musik und ein Film, alles Israelisch, wurde konsumiert. Neujahr verpassten wir aufgrund eines spannendem Tabuspiels. Am Freitag genossen wir noch ein letztesmal die Gemeinschaft bevor ich dann zusammen mit Uta am Samstagmorgen um 4 Uhr aufbrach um nach Hamburg zu Flughafen zu fahren. Leider kam die vereinbarte Mitfahrgelgenheit nicht und so musste ich den vollen Preis, Uta durch ihre Bahncard nur die Hälfte, für den ICE von Berlin nach Hamburg bezahlen. Naja, Geld und alle anderen Schätze werden eh vom Rost zerfressen werden. Diesesmal war ich pünktlich am Flughafen. Die Verabschiedung von Uta war schon hart. Im Flieger schlief ich nur. Verpasste den Start und die Landung, das beste am Flug, weil wir die Nacht davor komplett durchgemacht hatten. Empfangen wurde ich im gelobten Land dann mit einem genialen Sonnenuntergang, hebräisch sprechenden Leuten, unfreundlichen Sherutfahrern und lieben Patienten und WG Mitgliedern. Das beste an allem war der israelische Hummus. Hier ein Bild extra für all die in deutschland lebenden Hummusliebhaber!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Deutschland ich komme

So nun ist es soweit. Morgen fliege ich los. Habe mich schon ganz gut verabschiedet, von den vielen besonderen Orten und Plätzen nicht von Personen. Es scheint mir echt perfekt vor zu kommen. Ein kleiner Abschied bereits jetzt, und der eigentliche erst im Februar wird dadurch ein wenig heruntergestutzt. So hoffe ich es jedenfalls. Ich hatte mich schon im Sommer darauf eingestellt bald nach Hause gehen zu müssen und hatte echt ne heftige Phase wo ich überall immer gedacht hatte ich erlebe dies und das jetzt wohl das letzte mal. Habe von allen möglichen Dingen Bilder gemacht. Mülltonnen, Busse, Katzen, Straße, Autos und allen sinnlosen Kram. Haha, die Phase wird wohl nochmal im Januar kommen denke ich. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt auf Deutschland. Alle Bekannten und Verwandten wieder zu sehen. Durchs Land zu Touren und Weihnachten mit der Familie zu feiern. Am 2. Januar komm ich wieder, als Überraschung für Eitan einer unserer Patienten der am besagten Datum Geburtstag hat und alles verschieben wollte weil er mich bei seiner Feier dabei haben will. Hehe, jetzt wird er halt überrascht. Hab mir einen vorletzten tollen Abend gemacht, mit Erdbeeren essen :-) ja die Erdbeeren Saison hat angefangen, die Schildaktion vom vorherigen Eintrag, und es einfach genossen durch Jerusalem zu wandeln. Morgen werden wir noch eine Weinnachts oder Adventfeier im Hauskreis haben, wohl der perfekte Abschluss für das Jahr 2009 in Israel. Warum ich denke das es Zeit ist langsam nach Hause zu kommen? Haha, ich habe die Zeichen gedeutet. Mein Honig ist alle. Das heißt, es ist soviel drin das gerade noch für meine letzte Frühschicht am Mittwoch reichen wird. Hatte also ein Jahr fast durchgehend Honig. Ganz herzlichen Dank an alle die mich immer versorgt haben. Hab von so vielen verschiedenen Leuten Honig bekommen. Kann es schon gar nicht mehr aufzählen wie viele Gläser ich hier gelehrt habe. Deutscher Honig in Israel. Von daher, es ist Zeit nach Hause zu kommen. Natürlich nicht nur um neuen Honig ein zu kaufen :-) Sehen uns in Deutschland, Leute. Von meiner Seite dann mal ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Weiß nicht ob ich in Deutschland was aufn Blog schreiben werde. Mal sehen. Yalla by von Thomy, im Moment noch von Jerusalem, Israel.