Sonntag, 20. September 2009

Yehudya

Direkt nach dem Seminar wurden wir von Ingrid nach Yehudya gefahren, sehr nette Geste. Dort sagte uns die nette Frau, wir hätten nur noch bis 5 Uhr also knapp 2 Stunden Zeit um den Park zu besichtigen. Wir haben unsere Sachen alle "einschließen lassen" und sind dann nur mit Kamera, Stativ und Wasser losgezogen. Natürlich wollten wir es ausnutzen und länger als bis 5 Uhr im Park bleiben. Der erste Pool wurde gleich als Badeort benutzt. So herrlich. Mitten im Nirgendwo gibt es da aufeinmal nen fetten Wasserfall und nen natürlichen Pool. Haben erstmal die Kamera aufgestellt und nen paar Sprünge gemacht. Nach über ner halben Stunde hatten wir genug, beziehungsweise wollte wir weiter um vor Sonnenuntergang noch bis zum letzten Pool zu kommen. Der Park ist einfach nur genial, nach Hanni der beste Israels und er hat Recht. Ich komm mir immer wie im Dschungel vor. Am Bach entlang gehen, unter Bäumen und Sträuchern, rechts und links bewachsene Felsen, durchs Wasser und so weiter. Das kann man gar nicht beschreiben und auch Fotos geben das nicht wieder. Es ist einfach einmalig wenn man irgendwelche Felsen hochklettert, von oben die Fische im Wasser sieht und dann genau dort hinein in einen dunklen, kalten Teich springt. Herrlich. Der Weg führte dann irgendwann zur "großen Treppe". Dort hielten wir uns wieder lange genug auf, machten Videos und sprangen von allen möglichen Stellen. Ich glaube von so hoch oben bin ich noch nie gesprungen. Es waren auf jeden Fall über 10 meter. Bei 10 Metern hatte ich nie Bedenken gehabt, aber als ich da oben stand klopfte mir doch ganz schön das Herz. Danach sind wir auch schon wider Richtung Ausgang gegangen. Die Sonne ging schon unter und man war so schon wackelig auf den Beinen weil man die ganze Zeit mit nassen Schuhe rumrannte. Es war besser so auch wenn man dann den letzten Pool verpasste. Beim Eingang angekommen waren alle Leute weg. Wir holten unsere Sachen und machten erstmal ein fettes Essen mit all den Dingen und Resten vom Seminar die uns Olag noch mitg. Unsere Sachen trockneten nur spärlich. Wir machten dann noch ein Feuer, trockneten unsere Sachen (was nicht richtig funktionierte denn meine Schuhe waren am nächsten Tag noch klatschnass, was mir dann zum Verhängniss wurde).Das Einschlafen dauerte relativ lange, der harte Boden die Mücken, die warem Luft und die anderen Leute die mit Steinen schmissen machten uns das Einschlafen schwer. Am nächsten Morgen standen einige zum Sonnenaufgang auf. Um 7 Uhr kam einer der wenigen Busse die nach Tiberias fuhren. Wir packten unsere Sachen und fuhren nach Tiberias, mit einem Umweg um den ganzen Kinneret. wir schliefen alle ein und wachten aufeinmal in Tiberias auf.Da angekommen suchten wir den Markt, kauften ordentlich ein und frühstückten auf der Strasse. Die Leute guckten uns natürlich alle dumm an und natürlich mussten wir uns auch Kommentare anhöhren. Es war so früh das alle Geschäfte noch zu hatten. Wir waren daher aber auch alle ordentlich müde, zerstochen von Mücken und ich hatte nen dicken Schnupfen. Wir einigten uns dann was wir die nächsten Tage noch unternehmen würden und brachen auf in Richtung Qiryat Shmona.

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