Der Lonley Planet ist ein Reiseführer den mir Hanni hier überlassen hat. Am Anfang kam ich überhaupt nicht damit klar. Die Karten, die Beschreibungen und das Englisch, war mir manchmal echt zu kompliziert. Doch mit der Zeit benutzte ich ihn immer häufiger beim Reisen. Mittlerweile habe ich den Reiseführer doch sehr schätzen gelernt, so sehr, dass ich mir alle Dinge für Jerusalem aus diesem Reiseführer wirklich vorgenommen und nun auch verwirklicht habe.
Natürlich habe ich Schwulen und Lesbentreffen die auch im Reiseführer aufgezeichnet waren ausgelassen. Die Dinge, die aber empfohlen waren habe ich besucht oder ausprobiert. Nicht alles war unbedingt sehenswert, aber ich habe so sehr viel erlebt. Nun gehe ich schon nicht mehr ohne den Reiseführer aus dem Haus. Hier ein paar Erlebnisse der letzten Wochen wo ich gezielt mit dem Reiseführer Dinge besucht habe.
Hier besuchten wir das Grab von Oskar Schindler, dessen Geschichte im Film "Schindlers Liste" von Steven Spilberg wiedergegeben wird. Am Grab bekamen wir nur einen Stein in die Hand gedrückt um ihn selbst auf das Grab zu legen. Das zeigt im Judentum wie viele Freunde und Anerkennung man im Leben hatte.
Diese Bild stammt aus dem Diaspora Museum in Tel Aviv. Ein Ausschnitt aus dem Titusbogen in Rom welcher zu Ehren Titus den Eroberer oder besser gesagt Zerstörer Jerusalems erbaut wurde. Ein Ausschnitt zeigt die römischen Soldaten mit Siegeskranz auf den Kopf, die Tempelschätzen aus dem zerstörten Jerusalemer Tempel tragend. Auffällig ist die Menora, der Siebeinarmige Leuchter aus purem Gold. Dieser Ausschnitt wurde zum bekannten Bild der fast 2000 Jahre langen Diaspora (griechisch διασπορά diaspora = Verstreutheit) der Juden. Den Titusbogen kann man noch heute in Rom besichtigen und auch diesen Ausschnitt ansehen.
Das Museum beschäftigte sich mit der Thematik wie die Juden als Volk auf der ganzen Welt überleben konnten, wie sie sich den Umständen anpassten aber ihre Traditionen hielten. Es waren sehr viele gute Modelle von Synagogen aufgestellt wie sie in den Ländern der Welt extstierten und auch noch heute bestehen. Sogar in China gab es eine jüdische Gemeinde. Der berühmte Spruch "Nicht wir halten den Sabbat, sondern der Sabbat hält uns" bewahrheitete sich über die Zeit der Zerstreuung.
Von meinem Besuch auf dem höchsten Türmen Tel Avivs hatte ich schon berichtet. Hier ein tolles Bild von einer Brücke aus die wir am Abend sogar ohne Lonely Planet entdeckt haben.
Mit Hendrik und anderen besuchten wir den Berg Zion, um den Raum des letzten Abendmahls und das Grab König Davids an zu schauen. Der Abendmahlsraum hatte zu und von dem Grab war ich so enttäuscht das ich mich nicht noch einmal auf den Weg machen werde um den angeblichen Raum zu sehen wo das letzte Abendmahl stattfand.
Es ist natürlich zu einer Pilgerstätte der Religionen geworden. Es sprechen so viele Dinge dagegen das diese beiden "heiligen Orte" wirklich die Orte von damals waren. Und trotzdem pilgern Christen wie Juden dorthin. Für mich als Freikirchler, nach 15 Monaten in Jerusalem immer noch komisch und nicht ein zu ordnen. Kann immer nur sagen das ich froh bin, so aufgewachsen zu sein wie Mama und Papa es für richtig hielten. Könnte mir nichts anderes vorstellen.
Natürlich habe ich Schwulen und Lesbentreffen die auch im Reiseführer aufgezeichnet waren ausgelassen. Die Dinge, die aber empfohlen waren habe ich besucht oder ausprobiert. Nicht alles war unbedingt sehenswert, aber ich habe so sehr viel erlebt. Nun gehe ich schon nicht mehr ohne den Reiseführer aus dem Haus. Hier ein paar Erlebnisse der letzten Wochen wo ich gezielt mit dem Reiseführer Dinge besucht habe.
Es ist natürlich zu einer Pilgerstätte der Religionen geworden. Es sprechen so viele Dinge dagegen das diese beiden "heiligen Orte" wirklich die Orte von damals waren. Und trotzdem pilgern Christen wie Juden dorthin. Für mich als Freikirchler, nach 15 Monaten in Jerusalem immer noch komisch und nicht ein zu ordnen. Kann immer nur sagen das ich froh bin, so aufgewachsen zu sein wie Mama und Papa es für richtig hielten. Könnte mir nichts anderes vorstellen.Diese Bild stammt aus der so genannten Höhle von Zedekia. Sie erstreckt sich mitten unter der Altstadt Jerusalems über eine Größe des fast gesamten arabischen Viertel. Von hier wurden sehr wahrscheinlich einige Steine für den Bau des 2. Tempels abgebaut. Überall in der Höhle sieht man an den Wänden die Arbeiten von altertümlichen Werkzeugen und die Formen der riesigen herausgebrochenen Steine. Die größte Höhle in Jerusalem.
Im Dezember war ich in der Äthiopischen Kirche Jerusalems. Die Besonderheit. Sie ist total bunt von innen. Aber wirklich alle Farben. Beim Gottesdienst werden sich dann die Schuhe ausgezogen und jeder kann auf dem Teppichboden der Kirche irgendwo auf dem Boden sitzen.
Es gibt noch so viele Dinge anzusehen hier, ich habe euch nur von einigen wenigen berichtet die ich selber mitgemacht habe. Und ich habe noch lange nicht alles abgeklappert. Der Lonely Planet ist nur ein Reiseführer von vielen, und diese Stadt und dieses Land hat so viel zu bieten. Könnte man doch für immer hier wohnen.
Im Dezember war ich in der Äthiopischen Kirche Jerusalems. Die Besonderheit. Sie ist total bunt von innen. Aber wirklich alle Farben. Beim Gottesdienst werden sich dann die Schuhe ausgezogen und jeder kann auf dem Teppichboden der Kirche irgendwo auf dem Boden sitzen.
Es gibt noch so viele Dinge anzusehen hier, ich habe euch nur von einigen wenigen berichtet die ich selber mitgemacht habe. Und ich habe noch lange nicht alles abgeklappert. Der Lonely Planet ist nur ein Reiseführer von vielen, und diese Stadt und dieses Land hat so viel zu bieten. Könnte man doch für immer hier wohnen.

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