Samstag, 24. Juli 2010

Wüstentour - Ramonkrater

Wer Lust hat ein bisschen über unsere Tour und den Hintergrund der Bilder zu erfahren kann gerne hier auf den Link zu Dominiks Blog klicken und ein wenig darüber lesen und Bilder anschauen. Wir haben beide nicht viel Zeit endlos zu berichten (wir haben viel erlebt), Dominik hat es aber wenigstens geschafft ein paar Bilder hochzuladen. Hier der Link, viel Spass.
http://domiinisrael.wordpress.com/

Dienstag, 13. Juli 2010

Bombenalarm

Letztens war ich auf den Weg zur Central Bus Station. Wie immer wenn man in Eile ist kommt einem dann etwas in die Quere. Dieses Mal war es kein verspäteter Bus, keine lahme Kassiererin oder kein großer Stau. Genau an der Central Bus Station wurde ein verdächtiges Objekt gefunden. Sofort waren alle Straßen gesperrt, die umliegenden Häuser evakuiert und ein Spezialeinsatzkommando vor Ort.
Es bildete sich sofort ein Stau und Menschenauflauf. Die Leute standen gebannt an den Absperrungen, viele regten sich auf, dass sie zu spät kämen. Ich machte ein paar Fotos und war ebenso sehr gespannt was passieren würde. Ein in Schutzkleidung eingepackter Bombenentschärfer ging zu dem verdächtigen Objekt. Ein anderer rollte die Technik aus.
Natürlich hoffte ich, dass alles ohne Probleme ablaufen würde aber insgeheim hätte ich mich auch über einen kleinen Knall ohne Verletzte gefreut. Gott sei es gedankt, es passierte nichts. Ich konnte auch nicht sehen ob es nun eine Bombe oder etwas anderes war was gefunden wurde. Auf jeden Fall war es aufregend und ich weiß nicht woher dieses Gefühl kommt, dass ich unbedingt mal so etwas miterleben will. Das ist eigentlich totaler Schwachsinn.
Wie froh und dankbar kann man sein das es im Moment in Israel so ruhig ist und schon so lange nichts mehr passiert ist. Viele sagen leider, dass es das tiefe Luftholen vor einem erneuten Krieg sei. Das klingt vielleicht dumm, aber ich habe das schon sooft in letzter Zeit von so vielen Leuten gehört, die sich darüber ernsthafte Sorgen machen. Wie muss es sein in einem Land auf zu wachsen, welches noch nie ein Jahrzehnt ohne Krieg verlebt hat? Ich bin nur Gast hier für eine festgesetzte Zeit und würde gerne mal ein wenig „Action“ erleben. Verurteilt mich für diese Aussage, aber ich weiß auch nicht woher solche Gefühle bei mir kommen. Auf jeden Fall ist es Schwachsinn was ich da denke, das weiß ich. Trotzdem denke ich so was, keine Ahnung warum. So schnell wie das Einsatzkommando da war, verschwand es auch wieder. Ich bekam meinen Bus und alles war gut.
Leider ist ein solches Erlebnis hier nichts Besonderes. Klar ist schon lange nichts mehr passiert, aber es liegt wohl nicht daran, dass es niemand mehr probiert sondern die Israelis immer besser in der Bekämpfung und dem Verhindern solcher Anschläge werden. Eine andere Geschichte die das vielleicht ein wenig verdeutlicht ist einem Volontär von Hagoshrim passiert. Er vergaß seinen Rucksack in dem seine Bibel war in der Innenstadt. Als es ihm ein paar Minuten später auffiel, rannte er zurück. Leider kam er zu spät, denn in diesem kurzen Zeitraum war die Stelle vollkommen abgeriegelt worden und er sah nur noch einen Roboter auf seinen Rucksack zu fahren. Er versuchte noch zu rufen und sie davon abzuhalten, Se Ha Tanach, Se Ha Tanach (Das ist die Bibel, das ist die Bibel) rief er und auch das brachte nichts. Der Roboter schoss auf seinen Rucksack und zerfetzte seine Bibel. Glücklicherweise konnte er seinen Kram danach einfach mitnehmen und ohne irgendwelche Folgen davonziehen. Wie teuer so ein Einsatz wohl ist? Hier ein kleines Video aus einer Dokumentation wo in Tel Aviv ebenfalls eine Bombenwarnung eingeht und ein Kamerateam den Einsatz filmen durfte. Schaut euch den Ausschnitt vom Film an!
Ich denke wir können es einfach nicht richtig nachvollziehen wie es zu Kriegszeiten im Land aussah. Erst letztens wurde mir wieder eine Geschichte erzählt, von einem Juden der ohne Schutzweste und Stahlhelm nicht zu seinem Haus fahren konnte. Unglaubliche Schicksale, Leid, Vertreibung und Schmerz über Verluste gibt es auf beiden Seiten der Konfliktparteien. Leider wird das all zu oft nicht klargestellt!
Wie kann man hier leben? Ich genieße es als vorübergehender Gast aber wirklich hier zu leben mit der ständigen Gefahr? Hmm...

Jesus Weg (Teil 2)

Nach einer eher unruhigen Nacht in der ich oft aufwachte und komischerweise gegen meine Erwartungen sehr doll schwitzte, zur Erinnerung ich schlief auf dem 575 m hohen Berg Tabor wo ich Kälte erwartet hatte, stand ich nach ein paar Stunden Schlaf wieder auf. Ich frühstückte reichhaltig, wie man sehen kann, baute das Zelt ab und marschierte los. Ich bemerkte dann wie dicht ich am Abgrund geschlafen hatte. Gut das ich nicht herumwühlte und runtergekullert bin.Eigentlich wollte ich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein, doch die Sonne kam schneller raus als ich lief. So machte ich eine Pause und genoss die herrliche Aussicht. Hier ein kleiner Einblick von meiner Aussicht und der sehr schnell aufgehenden Sonne!

Irgendwann wanderte ich weiter, der Gipfel rief nach mir, haha. Nein, ich wollte um 11 Uhr in Tiberias sein um die dortige messianische Gemeinde zu besuchen, denn dies war der eigentlich Sinn meines Ausflugs. Also stieg ich tapfer weiter hinauf immer mit den Gedanken daran wie Jesus und die Jünger hier wohl herauf gekrakzelt sind. Und auch dran denkend wie das ganze israelitische Heer unter Deborah und Barak hier mal raufgeklettert ist. Nachzulesen in Richter 4 (lasst euere Bibeln nicht verstauben…es gibt nichts Besseres)! Geschichte aus Richter 4 mal kurz zusammengefasst.
Geh hin und zieh auf den Berg Tabor und nimm zehntausend Mann mit dir von Naftali und Sebulon. Da rief Barak Sebulon und Naftali nach Kedesch; und es zogen hinauf ihm nach zehntausend Mann. Da wurde Sisera angesagt, dass Barak, der Sohn Abinoams, auf den Berg Tabor gezogen wäre. Und er rief alle seine Kriegswagen zusammen, neunhundert eiserne Wagen, und das ganze Volk, das mit ihm war. So zog Barak von dem Berge Tabor hinab und die zehntausend Mann ihm nach. Und Siseras ganzes Heer fiel durch die Schärfe des Schwerts, sodass auch nicht einer übrig blieb.
Die Sonne stieg höher, ich dafür keuchte immer mehr und kam doch nicht höher. Es wurde auch wieder heißer. Ich dachte den vorherigen Tag hätte ich schon so doll geschwitzt, aber es war nichts im Vergleich zu dem, wie ich dann zu schwitzen begann. Aller 5 Sekunden tropfte ein Schweißtropfen von der Nase. Mein Shirt war ein nasser stinkender Waschlappen. Der Schweiß perlte sich sogar an den Beinen herunter. Der Wanderweg lässt sich kaum erkennen und nachvollziehen auf den Bildern. Ich musste aber alle Viere benutzen um da hoch zu kommen. Der Rucksack zog wie verrückt nach unten und die Wege wurden immer steiler. Vielleicht nennet man es anders, denn es war kein Weg mehr, sondern nur noch Markierungen an den Steinen die immer nur in eine Richtung zeigten, nach oben! Ich konnte schon die Glocken der Kirche hören, denn wie immer in Israel, steht an einem Ort wo Jesus mal war – gewesen sein könnte natürlich eine oder mehrer Kirchen, oder eine Kirche beinhaltend mit mehreren, sich manchmal auch untereinander streitenden Konfessionen.
Endlich war ich oben. Den Aufstieg werde ich nie vergessen. Die Kirche war leider umzäunt, sodass ich das Gelände großzügig umrundete, das bedeutet im Klartext, ich ging einmal um den ganzen Berg. Denn natürlich war das ganze Gelände auf dem Gipfel eingezäunt. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, da komme ich auf den Tabor und kann mir nicht mal das Gelände ansehen. Also verließ ich den Rundgang und machte mich dran irgendwie zu den Kirchen zu kommen. Ich kletterte über Zäune und Mauern (mit Rucksack). Schlug mich durch Hecken und Disteln (mittlerweile meine Lieblingspflanze). Irgendwann merke ich, dass ich echt nicht durchkäme und wollte auf meiner Karte nach dem Haupteingang schauen. Oh nein, meine Karte hatte sich verabschiedet. Die Karte war einmalig und ich habe sie echt schon sehr ins Herz geschlossen gehabt. Auf einmal fand ich die einzige Straße die auf den Tabor führt (warum bin ich nicht die Straße hoch gelaufen?). Sie führte von dem arabsichen Dorf welches ich großügig umgangen habe direkt zur Kirche. Doch am Ende stand ich auch nur vor verschlossenen Türen. Ärgerlich! Ich machte mich auf, den Weg zurück zu gehen, den ich gekommen war. Betend, die Karte wieder zu finden. Viel Hoffnung hatte ich nicht, denn ich schätzte sie weiter unten verloren zu haben, als einmal ich beim Aufstieg ausrutschte und fiel, dass sich dabei die Karte auch verabschiedet hatte. Ich kletterte also wieder über die Mauern, durch die Disteln etc. Auf einmal lag die Karte da einfach in der Landschaft bei ein paar Ölbäumen. Preist den Herrn, was hab ich gejubelt!
Ich versuchte nun von der anderen Seite an dich Kirche ranzukommen. Es wurde immer spektakulärer und ich kam wirklich sehr nahe heran. Auf einmal gingen die Glocken los, die Mönche waren wohl auch endlich aufgestanden. Hierzu ein Video.
Ein bisschen Schiss hatte ich schon über die Stacheldrahtzäune zu klettern, was wäre wenn dort auch noch Hunde wohnen? Auf dem Bild sieht man gut die Mauern, hinter denen auch noch genügend Stacheldraht aufgestellt war um ein gutes und sicheres Gefängnis zu eröffnen.Irgendwann, ich lief bestimmt schon über eine Stunde auf dem Gipfel herum ohne die Kirche richtig erreicht zu haben, stand ich an der Westseite des Berges genau hinter der Kirche. Auch da trennte mich die Felswand von meinem Ziel. Klar könnte man da auch hoch klettern aber was sagt man wenn man ankommt und es ist jemand anderes da? Ich war wohl im antiken Burggraben oder so gelandet, es lagen noch alte Steine herum und die Wand konnte man nicht besteigen, auf jeden Fall nicht mit Rucksack!
Nach dem Überwinden weiterer Hindernisse befand ich mich im Klostergarten. Ich kam mir dumm vor, was würde passieren wenn mich jemand entdeckt wie ich durch ein abgesichertes und eingezäuntes Privatgelände spazierte.
Ich ging und überlegte hin und her. Es half nichts und so kletterte ich die letzte Leiter vom Garten in den Innenhof herauf. Auch hier befand sich kein Mensch. Doch hörte ich Leute in den Gebäuden. Ich war eh schon so dreist, dass ich dann auch noch in die privaten Gebäude herein ging als nach einem Klopfen niemand öffnete. Warum niemand öffnete? Die Mönche waren beim Morgengebet, da platze ich also herein. Stinkend, verschwitzt und dreckig. Ich gab mich als verirrter Tourist aus und wurde dann auch freundlich auf italienisch zum Ausgang begleitet. Das ist grade noch mal gut gegangen. Ich saß dann endlich am offiziellen Besuchereingang. Dort gab es Toiletten in welche ich stürmte und erstmal die Zähne putzte.
Mittlerweile war es um 8 Uhr und das Gelände öffnete nun offiziell. Um 5 Uhr bin ich losgewandert von meinem Zeltplatz. 3 Stunden Herumirrerei hatten sich nun doch gelohnt. Ich frühstückte am Picknickplatz und schloss mich einer Touristengruppe an die so früh schon eine Führung hatte. So konnte ich nun doch endlich in die Kirche und das Gelände ablatschen was ich immer nur von außen durch die Zäune gesehen hatte. Ich bin kein großer Kirchenfan aber diese Gelände beeindruckte mich nun doch ganz schön.
Nach der Besichtigung empfahl mir einer der Mönche mich an den Haupteingang zu stellen und die Besucher zu fragen ob sie mich mitnehmen könnten. Gott führt sag ich nur, und ich wurde sogleich von einer Reisegruppe aufgegabelt. Sie bezahlten mir sogar das Taxi (so schnell konnte ich gar nicht gucken und mein Geld hervorholen) welches uns von Berg runter zu ihrem Reisebus brachte. Es handelte sich um eine Reisegruppe von den Philippinen. Das muss witzig ausgesehen haben, denn ich war mit Abstand der Größte und auffallendste. Ich erzählte kurz was ich im Land machen würde und jeder der Gruppe mochte mich. Haha anscheinend war ich echt der VIP. Viele kamen und wollten ein Foto mit mir machen, es fehlte nur noch das ich Autogrammkarten unterschrieben hätte.
Ich bemerkte den Grund dafür als eine ältere Omi auf mich zukam mir freudestrahlend die Hand schüttelte und sagte: „Du siehst aus wie der Herr Jesus!“ Die Reiseleiterin überredete den Busfahrer mich mit zu nehmen. Ich denke eher, dass ich wohl ziemlich mitgenommen und Mitleidserregend aussah, als wie Jesus. Im Bus musste ich dann sogar nach vorne kommen und unter Applaus erzählen was ich als Volontär in Israel mache. Ich weiß nicht wie die Kultur auf den Philippinen so ist, aber das was man so kennt, vielleicht Vorurteile, wurde mir bestätigt. Im Bus wurde total Stimmung gemacht, die ganzen kleinen Leute sangen mit piepsiger Stimme und klatschten und feierten…was auch immer es zu feiern gab. Es fehlte nur noch Karaoke singen durchs Busmikrophon. Der Busfahrer machte einen genervten Eindruck, es war morgens gegen 9 Uhr!
Ich schlief dann sofort ein. Aufgewacht bin ich dann nicht wie erwartet in Tiberias sondern in Tabgha am deutschen Pilgerhaus. Die Reiseleiterin und ich haben wohl aneinander vorbeigeredet als wir den Ort besprachen wo ich raus gelassen werden sollte. Ich nahm es aber wie es kam, schlenderte nochmals durch die Brotvermehrungskirche und über das Gelände.
Beim Abschied wollte sogar die Reiseleiterin noch ein Foto mit mir zusammen machen. Von Tabgah nahm mich dann ein Israeli mit nach Tiberias, er war ein bisschen verwirrt und ich war froh als er mich endlich raus ließ denn er hatte eine ziemlich starke Alkoholfahne gehabt. Gott sei es gedankt, dass nichts passierte! Ich bekam gleich ein Taxi, welches mich direkt vor die Tür der Gemeinde fuhr, zwar wurde ich für den Preis von 40 Shekel ordentlich über Ohr gehauen, aber das war mir egal. Ich war am Ziel, genau pünktlich um 11 Uhr zum Gottesdienstbeginn! Erstaunlicherweise bekam ich trotz Müdigkeit den gesamten Gottesdienst mit. Ich saß neben einem jungen Ehepaar. Während des Gottesdienstes wünschte ich mir danach von einer messianischen Familie zum Essen eingeladen zu werden. Also betete ich auch dafür. Auf einmal sprach mich mein Nachbar an, er hatte meine deutsche Bibel gesehnen und erzählte mir er wäre auch deutscher. Nach dem Gottesdienst stellte er mich einer andern Familie vor. Sie waren messianische Juden aus Deutschland mit 3 Kindern in meinem Alter. „Zufälligerweise“ wohnten sie genau in der Straße in Tiberias wo der Jesus Weg lang führte.
Also nahmen sie mich mit und wollten mich dann rauslassen, sodass ich weiter wandern könne. Dort angekommen fragten sie ob ich genügend Wasser hätte. Meine Vorräte waren aufgebraucht und so musste ich noch mit hochkommen um Wasser auf zu füllen, daraus wurde dann eine komplette Einladung zum Mittagessen. Wir redeten deutsch und ich genoss es sehr dort zu sein und ihnen zu zuhören. Nach dem Essen musste ich einer weiter Einladung zum Kaffee und pausieren einfach ausschlagen, mir war es schon echt peinlich, was ich alles von Gott geschenkt bekam. Ich ging los, natürlich nicht ohne neue Vorräte und Verpflegung, welche mir zugesteckt wurden. Ich wanderte also fröhlich wieder los.
Nach einem guten Stück vom Weg an einem Fluss bemerkte ich, dass ich meine Karte schon wieder verloren hatte. Ein Mädchen aus der Familie hatte mich vorher noch gewarnt die Karte lieber woanders hinzutun. Ich wollte nicht hören und diesmal fand ich die sie auch nicht mehr wieder. Das war echt ätzend. Ohne Karte wanderte ich weiter und stieg auf den Berg Abel nahe Tiberias, den Weg kannte ich noch sehr gut denn dort waren wir im April 2009 schon einmal lang gewandert. Das hört sich so einfach an, der Aufstieg dauerte aber auch sehr lange. Aber ich brauchte mich wieder um nichts zu sorgen denn es gab sogar ein Feld voll von Melonen am Wegesrand. Mundraub, also ein Frucht mit zu nehmen zum Essen in der Hand ist in Israel gesetzlich erlaubt. Man darf natürlich nur nicht den Rucksack vollfüllen. Auch dies erinnert mich irgendwie daran, wenn in der Bibel steht ein paar Ähren für die Armen liegen zu lassen. So wie in der Geschichte von Ruth. Ich genoss die einmalige Aussicht über den See Genezareth und Tiberias, über die Plantagen und Felder. Erinnerungen an die Volozeit kamen wieder hoch und ich entspannte lange auf dem Gipfel.Irgendwie verging mir aber die Lust weiter zu laufen, wohin ohne Karte? Also stieg ich an der anderen Seite des Berges wieder runter. Ich bemerkte, dass ich wohl neue Schuhe brauchte, denn ständig rutschte ich ab. Meine Schuhe kennen das Wort "Profil" nicht mehr! Der Weg war echt einmalig, es musste geklettert werden. Mit Steigeisen in den Felswänden. Als ich einmal abrutschte konnte ich mich gard nur noch an einer Pflanze festhalten, na klar an einer Distel.
Wieder ging, oder besser gesagt rutschte ich durch eine Gegend überseht von Kuhknochen (keine Kadaver zum Glück), Disteln, Dörnern und zerschossenen Schildern. Es hörte so auf wie es begann, mit Knochen und Disteln. Unten angekommen musste ich über einen Stacheldrahtzaun klettern. Dabei zerriss ich mir meine Hose und auch noch den geliehene Rucksack. Oh man ey. Zum Glück war ich gleich am See Genezareth.
Ich entspannte, wusch meine Wunden und badete im See und sah den Arabern beim plantschen und Jetskifahren zu. Die Mader holten sich den ganzen Müll der natürlich dazugehört und überall rumlag.
Ich war echt kaputt und wollte nur noch nach Hause. Wieder sorgte Gott für mich und ein jüdisches Pärchen nahm mich mit und brachte mich die knapp 10 Kilometer nach Tiberias direkt an die Central Bus Station. Die Strecke hätte ich nie geschafft zu laufen. Beim warte auf den Bus sprach ich mit einem Franzosen der als Journalist im land tätig ist, wir verstanden uns ganz gut. Als er mich nach den Preis von Tiberias nach Jerusalem fragte viel mir mit Schrecken auf, dass ich mein letztes Geld beim Taxifahrer gelassen hatte. Ich spurtete mit dem großem Rucksack los auf der Suche nach einer Bank. Ich hatte noch 20 Minuten bis der Bus nach Jerusalem abfuhr. Leider war immer noch Shabbat und keine Bank hatte offen. Auch die Automaten funktionierten alle nicht. 5 verschiedene Banken klapperte ich ab, keiner der Automaten erkannte meine Geldkarte. Ich war wieder klitschnass geschwitzt. Was sollte ich tun. Wenn ich den Bus nicht bekommen würde, müsste ich noch ne Nacht irgendwo verbringen und das wollte ich auf keinen Fall. Ich betete wieder und lief zurück zum Bus. Eigentlich hätte der schon seit 5 Minuten weg sein müssen, aber er stand noch da. Ich sprach den Franzosen an und bevor ich ihm mein Problem richtig erklärt hatte bezahlte er schon die Fahrt für mich. UNGLAUBLICH. Wie viel kann man mit Gott an einem Tag erleben? Wie man sieht sehr viel! Was war ich froh und dankbar gegen Mitternacht im eigenem Bett ein zu schlafen! Ein ganz großes Dankeschön an Jesus, ohne ihn wäre es nicht so genial gewesen!

Es ist passiert...

Eine kleine Geschichte. Ich habe ja schon einmal einen Eintrag gemacht zu all den Tieren die sich so in meinem Zimmer mit mir zusammen aufhalten, meine Mitbewohner quasi! Letztens saßen wir im Alyn zusammen. Es liefen mal wieder die Kakerlaken herum, was an sich nichts besonderes ist. Als ich auf Klo ging schaute mir auch da eine Kakerlake zu, bei dem was man halt auf Toilette so macht. Ich versuchte sie danach zu beseitigen in dem ich sie in der Dusche taufte, es funktionierte nicht. Die gleiche, des Schwimmen mächtige, Kakerlake kam aus dem Bad dann zu uns ins Zimmer gekrabbelt. Matthäus schoss sie nach draußen. Wir wollte sie nicht zertreten denn es gibt da so eine Art Mythos um Kakerlaken. Die weibliche Kakerlake bildet etwa 15 bis 40 Eier welche sie bis kurz vor dem Schlüpfen des Nachwuchses mit sich herum trägt. Der Mythos sagt nun: Tritt man auf ein solches »trächtiges« Weibchen, deren Junge kurz vor dem Schlüpfen sind, dann bleiben die Eier am Schuh kleben, und man verbreitet die Insekten unfreiwillig weiter. Die Legende knüpft an die Erfahrung an, dass man der Insektenplage nicht durch das Töten einzelner Tiere Herr wird – denn es tauchen immer wieder neue Kakerlaken auf. Es gibt auch den schönen Spruch: Wenn eine Kakerlake stirbt, kommen Hunderte zur Beerdigung. So ist es komischerweise auch in Wirklichkeit. Wir töteten sie mit einem speziellen Spray. Wir haben damals mit Lukas auch schon mal Kakerlaken verbrannt, hörten damit aber auf als der Feuermelder mitten in der Nacht losging und im ganze Alyn ertönte. Gestern tauchte danach sofort eine weiter an der Wand krabbelnde Kakerlake auf. Auch diese musste dran glauben. Als wir schlafen gehen wollten war Matthäus ein bisschen paranoid dabei sein Bett plus Umgebung nach Kakerlaken ab zu suchen. Ich fand es lustig, aber nur bis heute.Gekos! Es gibt sie viel hier in Israel. In der Natur sieht man sie dauernd. Auch ab und zu in den Wohnungen. Ich redete grade mit einer Person die mir sagte, dass die Gekos oft im Türrahmen sitzen und beim aufschließen der Tür dann in die Wohnung huschen. 5 Minuten später erlebte ich das am eigenem Leib, schloss meine Tür auf und eine Geko der dort zwischen saß huschte ins Zimmer. Dagegen konnte ich nicht machen. So lange er nicht ins Bett huschen würde, wäre alle okay, dachte ich. Heute wollte ich dann nach der Arbeit mich 5 Minuten ausruhen und mich auf's Bett legen. Wer lag da schon vor mir drin, natürlich der Geko. Anstatt ihn zu fangen, fotografierte ich ihn. Als ich danach auf die Jagd ging entwischte er mir. Ich Depp, warum fange ich ihn nicht und mache dann Bilder!? Suchte mein Bett dann auch total paranoid ab, nach irgendwelchen Spuren. Werde heute Nacht auf jeden Fall im Alyn schlafen, bei den Kakerlaken ;-) Grüße aus Israel!

Sonntag, 11. Juli 2010

Jesus Weg (Teil 1)

Ich habe sehr spontan 3 Tage am Stück frei bekommen. Natürlich wollte ich die Zeit nutzen. Leider hatte ich meinen Reiserucksack zwei Tage zuvor verliehen, so dass ich keine Wandertour machen konnte. Irgendwie ergab es sich aber, dass ich „zufälligerweise“ zum Christustreff am Donnerstagabend in die Altstadt fuhr und danach einfach mal am French Hospital hielt. Dort lieh mir Dorly, Ex-Volontärin und Ex-Praktikantin bei Hagoshrim, ihren Reiserucksack. Einer Tour stand nun nichts mehr im Wege, denn eine Idee hatte ich auch schon. Ich wollte den Jesus Weg ablaufen. Ein Wanderweg über einige Wirkungstätten von Jesus. Von Nazareth über den Berg Tabor, En Dor und Tiberias nach Kapernaum und wieder zurück über Kana und Zippori. Die Strecke auf den Tabor wollten Willi und ich damals, also 2009, schon machen. Der Tabor war wohl der Berg der Verklärung von Jesus (Markus 9,2 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus, Jakobus und Johannes und führte sie auf einen hohen Berg, nur sie allein. Und er wurde vor ihnen verklärt). Von weit weg sieht er garnicht so hoch aus, aber es steht ja sogar in der Bibel, dass es ein hoher Berg war. Glaubt mir wenn man mit einem fetten Rucksack raufgeklettert ist es wohl ein großer Berg.Am Freitagmorgen ging es los, Sachen packen, Reiseroute und Busverbindung heraussuchen. Ich fuhr mit dem letzten Bus nach Nazareth. Irgendwie wurde die Zeit immer knapper, vielleicht lag es mal wieder an den israelischen Verkäuferinnen im Supermarkt, die Jahre brauchen um einen Kunden Abzugfertigen. Kein Witz, ich stand schon mal 30-40 Minuten an einer Kasse. Zum Glück diesmal nicht ganz so lange. Trotzdem kam ich nicht rechtzeitig. Ich sah nur einen Bus an der richtigen Plattform. In der Eile fragte ich den Fahrer ob er nach Tiberias fahren würde. Der bejahte, ich packte mein Gepäck in den Stauraum und wollte bezahlen. Da viel mir auf das ich ja nach Nazareth wollte. Zu spät meinte der Fahrer, denn der Bus fuhr grade neben uns los! Also löste ich meine Karte bis Afula um von da hoffentlich noch einen Bus nach Nazareth zu bekommen! Nach 10 Minuten Fahrt sprach mich der Busfahrer an, dass er den Nazareth Bus eben überholt hätte und ich umsteigen könnte. Hatte nun aber schon 40 Shekel bezahlt und das Geld war mir dafür zu schade gewesen. Also fuhr ich nach Afula, dort angekommen wollte ich einen schnellen Bus nach Nazareth bekommen. Meine Befürchtungen aufgrund des bevorstehenden Shabbatbeginns keinen Bus mehr zu bekommen befürworteten sich nur beinahe. Ich wartete aber sehr lange auf einen Bus. Der einzige der kam fuhr dann auch nur nach Nazareth Illit, den jüdischen Teil Nazareths, der sonst fast ausschließlichen arabischen Bevölkerung, der Stadt. Gott führt uns in jeder Situation. Das könnte ich in diesem Blogeintrag ständig schreiben, ihr werdet noch lesen warum. Der Bus ließ mich nämlich an einer verlassenen Straße raus, ich war der letzte Fahrgast der den Busfahrer von seinem Feierabend abhielt. Von dieser Straße brauchte ich nur 10 Minuten etwa, bis ich den Jesus Weg gefunden hatte. Wie gut, dass ich nicht nach Nazareth direkt gefahren bin, ich hätte wohl Stunden bis zu dem Ort gebraucht an dem ich im Endeffekt herausgelassen wurde. Ich sah mein Ziel schon vor Augen, den Berg Tabor. Ich hatte noch knapp 5 Stunden bis zum Sonnenuntergang, die wollte ich nutzen um zum Berg zu gelangen. Mit dem Berg vor Augen und einem israelischen Industriegebiet im Rücken, auch Mc.Donalds darf in Israel nicht fehlen, wanderte ich los. Der Weg wird wohl nicht oft genutzt, denn er war zu gewuchert. Leider mit den falschen Pflanzen, nämlich Disteln und Dornen. Natürlich trug ich auch eine kurze Hose. Ich musste wohl oder übel da durch und so begann ich weiter zu laufen, bei jedem Schritt schreiend. (Suchbild: Wo ist der Weg in diesem Distelmeer?) Die Schmerzen wurden auch immer mehr, denn sobald die Beine offen waren tat es nur noch mehr weh, wenn ein schöner Dorn sich in eine schon vorhandene Wunde bohrte. Warum musste Gott dieses Land auch verfluchen und mit Disteln und Dornen überwuchern!? Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen. Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing (Jesaja 5,6). Und es wird zu der Zeit geschehen: Wo jetzt tausend Weinstöcke stehen, tausend Silberstücke wert, da werden Dornen und Disteln sein, dass man mit Pfeil und Bogen dahin gehen muss. Denn im ganzen Lande werden Dornen und Disteln sein, dass man auch zu all den Bergen, die man jetzt mit der Hacke zu behacken pflegt, nicht kommen kann aus Scheu vor Dornen und Disteln, sondern man wird Rinder darüber treiben und Schafe es zertreten lassen (Jesaja 7,23).
Ich verlor den Weg, der nicht mehr sichtbar war und stapfte einfach so durch die Distelwiese. Langsam wurde es wie ein Sport mit dem Antrieb sich die größten und blutigsten Schrammen zu holen. Irgendwann hörte es auf, Gott sie es gedankt, und ich ging durch Plantagen und Felder. Wie bei uns Korn und Gerste am Wegesrand auf den Feldern wächst so sind es hier solche Pflanzen. Oliven, Granatäpfel, Orangen, Avocados und so weiter. Diesen Wegabschnitt nahm ich als Entschädigung für meine blutigen Beine und Arme (ja einigen Disteln waren sehr hoch gewachsen). Ich befand mich wieder auf dem Jesus Weg, den ich bis hier schon einige Male verloren hatte, aber ich kam dem Tabor immer näher. Auf einmal begann der Weg anzusteigen, aber ganz schön. Ich keuchte den sich nach oben schlängelnden Pfad rauf, welcher durch einen Wald wir im Märchen führte. Oben angekommen war ich auf einem Ausläufer des Tabors gelandet. Die Schweißtropfen perlten sich von meinem Gesicht in einem fast zählbaren Takt.Ich dachte immer der Tabor ist ein kleiner Hügel in der Landschaft. Wer ebenso denkt sollte dringend mal mit 15 Kilo Gepäck dort raufklettern, aber dazu komme ich gleich noch. Doch ich war schon sehr viel dichter, zwischen mir lagen nur noch der Abstieg vom Ausläufer, die Durchquerung eines arabischen Dorfes und der Aufstieg auf den Tabor selbst. Ein Kinderspiel dachte ich, aber so einfach sollte es nicht werden. Die Landschaft wurde immer schöner und ich genoss es dort durch zu wandern. Ich nährte mich dem arabischen Dorf und wurde sogleich mal wieder von der Kultur hier im nahen Osten eiskalt erwischt. Diese herrliche Gegend wurde zu einem Müllplatz umfunktioniert. Überall wurde der Müll entsorgt und verbrannt. Soweit das Auge reichte war der ganze Wald verdreckt. Es begann dann zu stinken. Der Gestank kam von den vielen toten Tieren die ebenfalls einfach mit Colaflaschen und Autoreifen zusammen entsorgt werden. Das will mir immer noch nicht in den Kopf. Das Dorf war recht nett, aber wir kann man mitten in dem ganzen Müll und toten Tieren leben (die so doll stinken, dass sogar die Fliegen ab schwirren) frage ich mich? Ich versuchte so schnell wie möglich einen Abflug zu machen, denn komischerweise werde ich jedes Mal dumm angemacht wenn ich in die Nähe von arabischen Dörfern komme. Vielleicht sollte ich was an meinem Aussehen ändern. Ich freute mich als ich das Dorf verlassen konnte, zwar ging der Weg nicht mehr zum Tabor hin, doch war ich endlich aus dem Dorf raus. Die netteste Begegnung die ich dort hatte war das Pferd, welches einfach nur nichts getan hat. Ich ging also aus dem Dorf und bemerkte langsam wohin ich mich begab. Dieser Ausgang des Dorfes sah wie der Eingang aus. Über Müll, nur auf richtigen hohen Bergen. Hier und da brannte es noch und hier und da lagen ein paar Knochen an die man sich schon gewöhnt hatte. Auf einmal wurde der Gestank noch heftiger als zuvor. Wollt ihr wissen warum? Ich stelle mal einfach die Bilder hier rein und schreib nichts dazu. Nur als Anmerkung, das Blut floss noch die Maden kreuselten und die Kadavern stapelten sich. Es sah aus wie auf einen Schlachtfeld (wortwördlich). Dieser riesige Haufen lag nur wenige Meter von dem Dorfeingang entfernt, wie kann man bei diesem Gestank leben? Wie kann man seine Kinder in so einer Gegend spielen lassen? Ich machte meine Bilder solange ich die Luft anhielt und rannte weiter so schnell ich konnte. Leider war es wie in einem schlechten Film. Den Jesus Weg hatte ich schon lange verloren und irrte nur umher, auf der Flucht vor Schafsköpfen und Rinderpansen. An jeder Ecke kamen mir neue Kadaver entgegen. Bei dieser toten Kuh hätte ich heulen können vor Ärger und Wut. Anscheinend wurde sie an einem Bein angebunden den ganzen Weg her gezogen und durfte dann hier verenden, die Blutspuren auf dem Weg sprachen dafür! Wer macht so etwas bitte? Ich ging einfach nur in die komplett entgegen gesetzte Richtung. Machte bestimmt einen Umweg von mehreren Kilometern, was mir aber egal war. Auf meinem Weg traf ich nur noch ältere Tierkadaver, zum Glück keine welche noch am ausbluten waren. Diese Art zu leben ist mir schwer begreiflich und der Umgang mit dem Land und den Tieren macht mich wirklich wütend. Wieso kann man nicht einen Platz einrichten wohin der Müll kommt, einen Platz wo die Tiere hingebracht oder abgeholt werden. An Geld kann es nicht mangeln, denn in dem Dorf standen riesige Villen, eine mega Moshee und es fuhren teure Autos, unter anderem sogar ein Porsche herum. Die Enttäuschung und Wut führte mich vom Dorf weg mit einem rieseigen Umweg schließlich an den Rand des Tabors. Dort fand ich meine ersten frei wachsenden Trauben in Israel, was mich wieder sehr aufmunterte. Natürlich genehmigte ich mir ein paar Reben und genoss nebenbei den Sonnenuntergang.Ein letzter Blick auf das arabische Dörfchen, welches mir nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen wird. Dann begann der Aufstieg. Viel muss ich dazu nicht sagen, außer das mir ständig durch den Kopf ging was Jesus wohl für ein krasser Typ gewesen sein muss. Der ist mal eben auf so einen Berg gestiegen und ich schleppe mich mit letzter Kraft da hoch. Außerdem hatten die wenn überhaupt damals nur Latschen angehabt! Es war echt voll anstrengend, vor allem bei den krassen Steigungen dauerte es sehr lange, so viel zu dem kleinen Hügel in der Landschaft. Weil es dunkel wurde und ich grade an einem perfekten Platz zu zelten vorbeikam (vielleicht der einzig mögliche Platz auf dem ganzen Berg) schlug ich unter viel Mühe das Zelt auf. Es war so ein starker Wind, das mir das Zelt fast wegwehte. Beim liegen drückte mir der Wind die Zeltwand auf das Gesicht. Ich musste ein paar große Steine suchen und als Verstärkung mit ins Zelt nehmen, so stark war der Wind. Ich aß nur noch ein wenig, der Appetit war größtenteils an den Schafsköpfen und Innereinen von unterwegs hängen geblieben, und ging dann sehr schnell schlafen.

Der 2. Teil folgt hoffentlich bald. Habe so viel erlebt in den 2 Tagen, dass es fast nicht möglich ist alles wieder zu geben. Auf jeden Fall war Gott mit dabei und führte besser als jede Karte, dass merkte man immer wieder! Demnächst also mehr.