Der Blogeintrag zu unserem Ausflug im Norden ist fertig. Da er schon als Entwurf vor einiger Zeit gespeichert wurde müsst ihr 2 Einträge nach unten scrollen. Es ist der Eintrag vom Freitag dem 09.01.09. Viel Spass beim lesen.
Montag, 19. Januar 2009
Montag, 12. Januar 2009
City of David
Nach Weihnachten sind wir zu viert in die City of David gefahren. Alles war sehr spontan und so hatte ich keine Badehose dabei denn ich hatte bei Hanni übernachtet. Die brauchten wir aber denn wir wollten den Hiskijatunnel besichtigen. Der Hiskija-Tunnel wurde 701 v. Chr. im Auftrag des Königs Hiskija (Regierungszeit 727 - 698 v. Chr.) erbaut. Der König von Juda musste angesichts des in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts stets weiter durch Syrien nach Ägypten vordringenden assyrischen Heeres die Stadt Jerusalem militärisch schützen. Angesichts der vielen Flüchtlinge aus dem Nordreich Israel, dessen Hauptstadt Samaria 722 v. Chr. von Assur eingenommen worden war, ummauerte Hiskija die deutlich nach Westen und Süden gewachsene Stadt neu und sicherte mit dem nach ihm benannten Tunnel die Frischwasserzufuhr von außerhalb der damaligen Stadt. Der Angriff auf Jerusalem und deren Belagerung erfolgte im Jahr 701 v. Chr. unter dem Assyrer-König Sanherib. Ein Großprojekt mit riesiger ingenieurtechnischer Herausforderung war der Bau jedoch allemal. Zwei Bautrupps gruben sich durch das Gestein, der eine an der Quelle, der andere an der Mündung beginnend. Die Trupps wurden vielleicht durch Klopfzeichen geleitet. Kurz vor dem Zusammentreffen (bei ca. 30 m Abstand) konnten die Trupps einander hören und arbeiteten sich, wenn auch mit einigen Richtungskorrekturen, aufeinander zu. Von dieser letzten Tunnelbauphase gibt es eine teilweise erhaltene Inschrift, die nahe dem Südende des Tunnels auf einer geglätteten Fläche an der Wand angebracht worden war. Für uns war es auf jeden fall ein cooles Erlebnis im Winter mit Boxershort und Badehose durch Jerusalem zu latschen und die Blicke auf sich zu ziehen. Die Altstadt war aber total leer denn am Tag zuvor begann die Offensive gegen den Gaza und so streikten alle Araber. Die Fotos könnt ihr euch unter diesen Link angucken: http://picasaweb.google.com/KrissiGutsche/CityOfDavid02
Freitag, 9. Januar 2009
WG Trip im Norden
Unsere WG hatte schon lange einen Ausflug geplant. Wir entschieden uns mit einem Mietauto in die Golanhöhen zu fahren. Als wir das Auto abholen wollten und uns klar gemacht wurde das es in keiner Kombination und mit allen Mittel mit denen wir es probierten klappen würden war die Stimmung zuerst mies. Wir sind auch noch alle im Bus eingeschlafen und waren dann erst um 10 Uhr wieder in der WG, ohne Auto, obwohl wir am Montag eigentlich um 8 Uhr schon unterwegs sein wollten. Als wir auch bei der Suche nach Alternativen nichts gescheites fanden, kam aufeinmal die Idee nach Kiriat Schmona, die größte im Norden liegende Stadt Israels, zu fahren. Also sind wir zur Central Bus gehetzt und haben gerade so den Bus bekommen.
Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich immer noch nicht wo wir genau hinfahren. Die Fahrt sollte 4 Stunden dauern und ich nutze de Zeit zum schlafen. Auf der Fahrt sahen wir Panzer, die Ebene Meggido den Kinneret (See Genezareth) und vieles mehr. Als wir in Kiriat Schmona ankamen war es bereits wieder dunkel. Wir irrten durch die Stadt auf der Suche nach einem Übernachtungplatz. Nach einem gewaltigen Aufstieg fanden wir eine geeignete Stelle am Rande von einem Wohngebiet. Dort versuchten wir dann das Zelt der Ilan WG auf zu bauen, was uns dann auch nach einer Stunde gelang. Sofort machten wir Feuer und aßen ein spärliches Mahl von ein paar Pitas und den Resten von Ethans Geburtstagsparty.
Es war herrlich sich am Feuer zu wärmen, zu essen und Quatsch zu machen. Als wir ins Zelt zum schlafen gingen schliefen wir alle fast ohne große Probleme ein. Am nächsten Morgen merkte ich mein Rücken beim Aufstehen aber schon, dafür wurden wir aber mit einem herrlichen Blick über Kiriat Schmona belohnt. Wir haben nicht weit, vielleicht 1-2 Kilometer, von der Libanesischen Grenze übernachtet. Nach einem kurzen Frühstück, dem zusammen packen des Zeltes und der ganzen Sachen sind wir los in die Stadt um erstmal richtig etwas zum Essen zu kaufen.
Pitas und Obst waren die Hauptnahrungquellen mit denen wir uns für die nächsten 2 Tage eindeckten. Auf einer Mauer aßen und besprachen wir unseren weiteren Urlaub. Wir wollten mit dem Bus Richtung Nimrod also Richtung Osten fahren. Als wir hörten das der Bus erst in 1ner Stunde abfahren sollten sind wir einfach in einen anderen Bus gestiegen der da gerade stand. Ich wusste nicht wo wir hinfuhren und wachte in Zafet oder Sefat wieder auf.
Wir waren in Israels höchst gelegener Stadt. Nachdem wir uns ein wenig umgesehen und die öffentlichen Klos mit Freude benutzt hatten, entschieden wir uns auf jeden Fall nicht in Zafet zu bleiben.
Also gingen wir nach einiger Zeit einfach Richtung Süden mitten auf der Straße. Als der Mond schon wieder zu sehen war machten wir eine Pause und konnten hinter uns noch Zafet sehen, obwohl wir dachten wir wären ein gutes Stückchen gelatscht, und vor uns Tiberias und den Kinneret. Also sagten wir uns wir latschen nach Tiberias und fahren dann morgen Nachmittag von dort mit dem Bus nach Hause. Soweit der glorreiche Plan. Ich dachte wir würden heute Abend schon am Kinneret (See Genezarth) zelten, denn unser Ziel lag in greifbarer Nähe. Wir latschten durch derbe geile Landschaften (schaut euch die Fotos im Picasa Album an) und genossen es nicht arbeiten zu müssen.
Wir kamen durch ein Dorf mit einem kleinem Felsendom und einem Basketballplatz mitten in der Einöde wo sonst nichts anderes war. Aufeinmal sahen wir ein paar lebendige Kühe und als wir schnell vor den großen mit den Hörnern flüchteten sahen wir es...Einen Kuhfriedhof. Überall lagen Knochen und Kadaver von Kühen herum. Unglaublich, wir waren alle begeistert. Gut das noch keine Frauen in unserer WG sind denn die hätten das bestimmt nicht lustig gefunden.
Das Problem war nur wenn man ein Foto von dem noch mit Leder überspannten Skelett machen wollte musste man echt die Luft anhalten denn es stank sososo widerlich. Trotzdem konnten wir es uns nicht nehmen lassen ein WG Bild zu machen. Es ging weiter und langsam wurde es schon dunkel. Da wir aber wie am Vorabend immer noch keinen Platz zum zelten gefunden hatten musste wir solange weiter latschen bis eine gute Stelle kam.
Als nach dem Sonnenuntergang immer noch nichts kam wurden wir langsam unruhig, hinzukommend sahen wir in dem Tal wo wir waren und es keinen anderen Weg als dem einem gab, Wildschweine herumstromern. Nicht das wir Angst hatten (wir doch nicht) aber ein wenig Gedanken machten wir uns schon, wegen dem Essen usw...Endlich als es schon fast komplett dunkel war fanden wir den perfekten Platz. Nun wurde die Arbeit in Zelt aufbauen, Holz und Steine sammeln aufgeteilt. Was waren wir froh als wir endlich am Lagerfeuer unsere Pitas grillen und ein paar Äpfel, Orangen und Bananen essen konnten.
Als wir uns ins Zelt verzogen war es gerade mal nach 9 Uhr oder so. Es war aber schon so lange dunkel und wir waren auch gut kaputt sodass es kein Problem war schon ins Zelt zu gehen. Allerdings fiel uns das mit dem Einschlafen diese Nach schwerer als die letzte denn es wurde getobt, gefilmt, gepupst (armer Willi, der wäre immer fast gestorben, aber was soll man machen wenn man nur Pitas und Obst isst?) und viel Blödsinn erzählt. Als wir dann ruhig in den Schlafsäcken lagen und kurz vorm einschlafen waren fingen auch noch Kojoten oder Wölfe in der Nähe an zu jaulen und da war es endgültig vorbei mit schlafen. Mir ging es so das ich total oft aufgewacht bin und total unbequem auf einer Wurzel oder sonst was versucht habe zu pennen.
Am nächsten Morgen weckte uns die Deutsch Nationalhymne und nachdem wir gefrühstückt und jeder nochmal ein Geschäft gemacht hatte gings auch wieder los. Wir wollten ja noch bis nach Tiberias und haben laut Karte erst den halben Weg geschafft. Also sind wir ein wenig geflitzt, haben die Frauengruppe die 1 Stunde zuvor beim Frühstück aufm Weg entlang ging wieder eingeholt.
Wir waren so durchgeschwitzt denn die Sonne stand schon sehr hoch und wir rannten mit riesen Rucksäcken durch ein Tal voll dicker Luft mit Bäumen und Ästen über dem Weg. Ich kam mir manchmal echt vor wie im Urwald auf der Flucht vor irgendeinem Monster.
Irgendwann kamen wir an eine Straße so gegen Mittags, dort machten wir Pause und fanden ein Schild für den Nationalpark aus dem wir gerade rauskamen mit allen zu beachtenden Regeln.
Wir haben gegen jede verstoßen. Also ging es weiter immer den Israeltrack entlang. Wir nährten uns den Kinneret, denn überall rechts und links von uns waren Plantagen. Bananen, Apfelsinen, Orangen, Avocados, Kakteen...alles was man sich vorstellen konnte wuchs dort.
Und da ein Gesetz in Israel sagt man darf soviel pflücken oder sammeln wie man im Moment auch isst haben wir uns den Bauch voll geschlagen. Nur Jonas der dieses Gesetz nicht kannte (es kannte niemand von uns, erst im Nachhinein haben wir davon erfahren) war genervt
weil wir aller 5 Minuten an jeder neuen Plantage Pause machten. Als wir endlich die Plantagen hinter uns gelassen hatten sahen wir den Kinneret. Was waren wir froh, nicht über den See Genezareth sondern über die Straße die um ihn führt und das Restaurant was an der Straße stand. Zivilisation: das bedeutete Falaffeln essen. Als wir uns gestärkt hatten waren wir bereit weiter zu gehen. Tiberias war schon in Sicht (aber das war es ja auch schon am Tag davor) und so sind wir weiter am Ufer des Kinnerets lang Richtung Tiberias.
Es war erschreckend zu sehen wie weit das Wasser zurück gegangen ist. Wir latschten also vom nördlichsten Punkt des Kinnerets nach Tiberias. Ich dachte wieder nach einer Stunde müssen wir doch wohl da sein, aber nichts da. Nachdem es richtig anstrengend wurde sind wir dann auf die Straße gegangen. Aber da mussten wir auch nochmal ne Stunde latschen. Wir waren also fast 2 Tage unterwegs für die Strecke die wir am Anfang schon überblicken konnten. Im Endeffekt sind wir aber auch fast 30 Kilometer gewandert.
In Tiberias wollte ich eigentlich noch baden, damit ich in 2 Monaten in allen Israelischen Meeren (4) war. Aber in Tiberias fing es schlagartig an zu regnen. Wir flüchteten in eine schlechte Burgerbar und warteten den Schauer ab. Lustig: wir ärgerten uns das es regnete aber alle Juden feierten, denn Regen = Segen, gerade für die Wasservorräte des See Genezareths. Als wir endlich im Bus saßen waren wir echt froh.
Und noch mehr als wir zu hause jeder in seinem Bettchen waren.
Timna Park und Eilat (letzter Bericht)
Nachdem wir im Shelter eingeschenkt sind haben wir uns noch den Strand angesehen. Nach ner richtig guten Pfanne Reis mit Thunfisch und Mais haben wir auch nicht mehr viel gemacht und sind relativ schnell pennen gegangen.
Morgens wurde ich durch unsern anderendeutschen Zimmerkollegen aufgeweckt. Dafür habe ich dann einen richtig genialen Sonnenaufgang mitbekommen. Nach einem guten Frühstück sind wir mit unseren Badehosen zur Central Bus und haben einen Bus zum besten Schnorchelstrand von Eilat genommen.
Der Princessbeach kurz vor Ägypten war echt perfekt geeignet. Krissi hat sich einen Satz Taucherbrille und Schnorchel ausgeliehen und dann ging es los. Genügend zu Essen hatten wir. Einer schnorchelte der andere lag am Strand in der Sonne (nochmal zur Erinnerung, es war mitten im Dezember). Der Tag war perfekt zum entspannen und das taten wir auch. Nach unserer Tour konnte man auch nicht viel anderes machen. Der Tag verging so schnell. Ein letztes Abschiedsbild und schon war es wieder dunkel. Diesen Abend trafen wir im Shelter einen Ami der bei uns im Zimmer schlief. Abends unterhielten wir uns noch etwas länger mit ihm bevor wir weder nach einem geilen Essen uns zu unseren bereits schnarchenden Israelischen Zimmerkollegen legten.
Die Nacht schliefen wir nicht ganz so gut wie die andere aber es war okay denn am nächsten Tag wollten wir immerhin Mittags abreisen. Nachdem wir alles gepackt hatten wurden wir noch zur Biblestudy und zum anschließenden Mittagessen eingeladen. danach gingen wir zu Central Bus und nahmen den Bus um 14 Uhr den wir am Tag davor noch umgebucht hatten weil wir beide doch noch zum Hauskreis wollten. Auf dem Rückweg kamen uns kurz hinter Eilt ständig Krankenwagen entgegen. Wir dachten uns nichts dabei. In Jerusalem erzählte uns jemand das ein riesen Busunglück in der Nähe von Eilat war. Als wir im Nachhinein mehr darüber erfuhren merkten wir das wir nur 5 min früher, als die beiden Busse die verunglückten, in Eilat abgefahren sind. Und das Unglück gilt als das größte Busunglück im Süden Israels.
Wir waren dankbar für die behütete Reise, die einmalige Führung, die Bewahrung während der Wanderungen und für die gute Gemeinschaft.
Sonntag, 4. Januar 2009
Timna Park und Eilat (3.Bericht)
Wir wachten früh am Morgen auf, wenn man denn das was wir hatten als Schlaf bezeichnen konnte. Wir waren oft wach, haben uns gedreht und gewendet. Ich hab oft so gefroren. Irgendwann hab ich mich auf die Seite gedreht, dann war mein Loch für den Hintern aber total komisch und ich musste mir ein neues buddeln.
Sowieso waren unsere ganzen Klamotten, Isomatten und Schlafsäcke total staubig. Es war echt ne krasse Nacht und wir waren froh als wir beide aufstanden. Man konnte einfach nicht mehr liegen, aber zum aufstehen hatte man auch nicht so viel Lust. Doch da wir beide Hunger hatten und auch die Blase mal entleert
werden musste verließen wir unsere Schlafsäcke dann doch. Ich habe echt ne Zeitlang gebraucht bis es mir wieder einigermaßen gut ging. Das Frühstück und ein ordentlicher Kaffe haben dazu beigetragen. Nachdem wir uns mit Brot, Honig, Humus und Obst gestärkt hatte haben wir noch ne kleine Andacht gemacht und den 3. Advent gefeiert (haben sogar selbstgemachte Papierkerzen versucht anzuzünden).
Danach ging es auch gleich wieder los. Der anstrengende Teil wartete auf uns, der Abstieg. Wir konnten von dem Plato noch einmal den gesamten Timna Park überblicken, trotz Dunstwolke im Tal, und sogar unser letztes Ziel den Mount Timna ausmachen. Also gings los, immer einfach nur runter. Das war aber nicht so schön wie es sich grade anhört.
Es war ersten total anstrengend, zweitens total gefährlich aber trotz alledem ein total geniales Erlebnis. Wir kletterten 90° Wände runter, marschierten auf mega engen Pfaden (links die Felswand, rechts der Abgrund) und mussten uns immer nur wunder das dies als normaler Wanderpfad in den Karten angegeben war.
Das Problem war glaub ich das der Pfad nicht für Leute mit riesen Rucksäcken ausgelegt war und das wir mit Turnschuhe die vom Wasser geglätteten und vom Staub bedeckten Felsen herunter rutschten. Einmal hielt ich mich mit einer Hand an einem Vorsprung fest und tastete mit dem Fuß nach einem Halt.
Der Vorsprung brach einfach ab und ich viel plötzlich 2-3 Meter nach unten, mit dem Gewicht des Rucksacks im Rücken, welcher mich ganz schön beschleunigte. Ich weiß nicht wie aber ich landete auf den Füßen, hatte nicht einmal einen Kratzer und meine Füße taten kein Stück weh. Das war nicht das einzige Mal im Urlaub das wir Gottes Segen und seinen Bewahrung mitbekamen. Anders kann ich mir das alles nicht mehr erklären.
Als wir endlich unten waren standen wir schon wieder in einem ausgetrockneten Flussbett. Dem folgten wir und bemerkten, dass es zum Mount Timna doch noch ein ganzes Stückchen war. Gegen Mittag latschten wir noch immer im Flussbett. Rechts und links waren Felswände und in der Mitte sah man gelegentlich verdorrte Pflanzen und Spuren von Fahrradfahren.
Als wir schon wieder mal nicht wussten wo wir genau waren hörten wir auf einmal Autogeräusche. Die Straße war genau auf der Felswand neben uns. Als wir dann oben auf der Strasse standen machten wir ein paar Fotos, bestaunten den Weg den wir zurückgelegt hatten und turnten ein wenig auf dem Asphalt. Die berühmten salomon Säulen fotographierten wir auch.
Am Horizont sahen wir schon den Timna Sea und der Komplex der dazu gehörte. Also folgten wir einfach der Straße bis wir da waren. Als erstes suchten wir uns eine Toilette und haben dann so richtig den Darm entleert. Dort haben wir auch zum erstn mal seit 2 tagen weder in den Spiegel gesehen, und uns erschrocken:-). Danach besichtigten wir die, dem Orginal so gut wie möglich nachempfundene, Stiftshütte und vesuchten die Bundeslade mit zu nehmen. Die Frau am Eingang merkte sofort das wir Ausländer waren denn wir stellten uns wohl irgendwie komisch an.
Oder es lag daran das halt nur Touris nach Timna kommen und wir die einzigen waren die die Stiftshütte sehen wollten. Die ganzen Dinge waren total cool. Man kann sich nun noch viel besser vorstellen wie es war, und wir konnten uns auch gut n die Lage der Israeliten versetzen. 40 Jahre durch die Wüste?
Uns reichten ja schon 2 Tage. Die Tour war zwar total genial aber auch anstrengend. Wir aßen unsere letzten Reste und genossen die Sonne (im Dezember). Als alle Touris so langsam die Biege machten überlegten wir ob wir zurück latschen oder eine Mitfahrgelegenheit ansprechen sollten.Zum Glück kam der ranger vorbei der uns die Route gezeigt hatte und war erstaunt uns zu sehen (vielleicht dachte er ja: was nicht abgestürzt?).
Der nahm uns dann auch sofort ohne Probleme mit zum Eingang. Wir waren wieder da wo wir gestartet sind. Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle kamen mehrere Autos hinter uns. Wir waren kaputt und wollten nur noch nach Eilat. Also hielten wir ab und zu den Finer raus. Dabei hatten wir schon ein schlechtes Gewissen denn von Hagoshrim ist das Trampen in Israel eigentlich verboten. Daher hörten wir damit auf, es hielt eh kein Auto. Als wir schon fast an der Hauptstraße waren hielt hinter uns ein Auto und die Frau von der Stiftshütte bestand darauf, trotz Platzmangel in ihrem Wagen, uns mit zu nehmen. Sie lud us direkt vorm Shelter (christliches Hospitz) ab und wünschte uns Yeschuas Segen, denn sie sei Messianin und unterstütze unsere Arbeit und unseren Aufenthalt in Israel.
Sowieso waren unsere ganzen Klamotten, Isomatten und Schlafsäcke total staubig. Es war echt ne krasse Nacht und wir waren froh als wir beide aufstanden. Man konnte einfach nicht mehr liegen, aber zum aufstehen hatte man auch nicht so viel Lust. Doch da wir beide Hunger hatten und auch die Blase mal entleert
Es war ersten total anstrengend, zweitens total gefährlich aber trotz alledem ein total geniales Erlebnis. Wir kletterten 90° Wände runter, marschierten auf mega engen Pfaden (links die Felswand, rechts der Abgrund) und mussten uns immer nur wunder das dies als normaler Wanderpfad in den Karten angegeben war.
Das Problem war glaub ich das der Pfad nicht für Leute mit riesen Rucksäcken ausgelegt war und das wir mit Turnschuhe die vom Wasser geglätteten und vom Staub bedeckten Felsen herunter rutschten. Einmal hielt ich mich mit einer Hand an einem Vorsprung fest und tastete mit dem Fuß nach einem Halt.
Der Vorsprung brach einfach ab und ich viel plötzlich 2-3 Meter nach unten, mit dem Gewicht des Rucksacks im Rücken, welcher mich ganz schön beschleunigte. Ich weiß nicht wie aber ich landete auf den Füßen, hatte nicht einmal einen Kratzer und meine Füße taten kein Stück weh. Das war nicht das einzige Mal im Urlaub das wir Gottes Segen und seinen Bewahrung mitbekamen. Anders kann ich mir das alles nicht mehr erklären.
Als wir endlich unten waren standen wir schon wieder in einem ausgetrockneten Flussbett. Dem folgten wir und bemerkten, dass es zum Mount Timna doch noch ein ganzes Stückchen war. Gegen Mittag latschten wir noch immer im Flussbett. Rechts und links waren Felswände und in der Mitte sah man gelegentlich verdorrte Pflanzen und Spuren von Fahrradfahren.
Am Horizont sahen wir schon den Timna Sea und der Komplex der dazu gehörte. Also folgten wir einfach der Straße bis wir da waren. Als erstes suchten wir uns eine Toilette und haben dann so richtig den Darm entleert. Dort haben wir auch zum erstn mal seit 2 tagen weder in den Spiegel gesehen, und uns erschrocken:-). Danach besichtigten wir die, dem Orginal so gut wie möglich nachempfundene, Stiftshütte und vesuchten die Bundeslade mit zu nehmen. Die Frau am Eingang merkte sofort das wir Ausländer waren denn wir stellten uns wohl irgendwie komisch an.
Der nahm uns dann auch sofort ohne Probleme mit zum Eingang. Wir waren wieder da wo wir gestartet sind. Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle kamen mehrere Autos hinter uns. Wir waren kaputt und wollten nur noch nach Eilat. Also hielten wir ab und zu den Finer raus. Dabei hatten wir schon ein schlechtes Gewissen denn von Hagoshrim ist das Trampen in Israel eigentlich verboten. Daher hörten wir damit auf, es hielt eh kein Auto. Als wir schon fast an der Hauptstraße waren hielt hinter uns ein Auto und die Frau von der Stiftshütte bestand darauf, trotz Platzmangel in ihrem Wagen, uns mit zu nehmen. Sie lud us direkt vorm Shelter (christliches Hospitz) ab und wünschte uns Yeschuas Segen, denn sie sei Messianin und unterstütze unsere Arbeit und unseren Aufenthalt in Israel.
Montag, 29. Dezember 2008
Weihnachtsseminar
Vom 23.-25. Dezember hatten wir unser Weihnachtsseminar in Talpiot im Ben Yehuda House. Es wurde viel unternommen (mein Favorit war immer noch Verstecken spielen), wir waren in Betlehem bei de Hirtenfeldern und der Geburtskirche und in Beit Jala zum essen. Wir haben uns alle gegenseitig beschenckt und die Altvolos bei einem Gottesdienst verabschiedet. Alles auf zu schreiben schaff ich gar nicht. Wer trotzdem einen Eindruck haben möchte kann auf mein Picasaalbum gehen und unter meinen dortigen Favoriten Krissi und Anna-Sophie auswählen. Da sind genügend Bilder vom Seminar. Ich hab kaum welche gemacht. Viel Spass.
Bilder:
Krissi: http://picasaweb.google.com/KrissiGutsche/Weihnachten
Anna: http://picasaweb.google.com/ASW11.04
Bilder:
Krissi: http://picasaweb.google.com/KrissiGutsche/Weihnachten
Anna: http://picasaweb.google.com/ASW11.04
Timna Park und Eilat (2.Bericht)
Am nächsten morgen wachten wir erst spät auf. Eigentlich wollten wir sehr früh aufbrechen da unser Ziel für den Abend um die 15 Kilometer entfernt lag, aber da wir in der Nacht beide mehrmals wach wurden und der Schlaf nicht so die Erfüllung war, schliefen wir halt länger. Den Sonnenaufgang verpassten wir, dafür bekamen wir die ersten Touris mit da wir ja sehr nah am Eingangsgate gepennt hatten. Was waren wir froh das wir zu Fuß unterwegs waren denn es kostete eine Menge mit Auto, Fahrrad oder Bus in den Timnapark zu fahren, zu Fuß aber nichts. Nachdem wir ordentlich gefrühstückt hatten, mein Rucksack wurde wieder leichter, mit Kaffee und allem drum und dran benutzten wir zum letzten mal die Sanitären Anlagen, packten unsere Sachen (der Rucksack war immernoch verdammt schwer) und marschierten los.
Wir wanderten zuerst auf de Israel Trail, umrundeten nen riesen Berg und standen vor unserem ersten Aufstieg. Bis wir zum Aufstieg gekommen sind hat es bestimmt schon 1-2 Stunden gedauert und mir taten die Schultern jetzt schon weh. wir machten unsere erste Pause, aßen, tranken und schossen Fotos.

(im Hintergrund die Berge auf die wir rauf mussten)

Auf jeden Fall drückten wir uns vor dem Aufstieg. Irgendwann mussten wir, ob wir wollten oder nicht. Es war so was von anstrengend mit dem fetten Rucksack auf einem kleinen Pfad auf der Spitze der Berge entlang zu stolpern.
Es war Winter und wir beide schwitzte wie im Hochsommer. Rechts und links ging es steil runter und man konnte nur Gradeaus immer den kleinem Pfad mit kleinen Schritten entlang gehen. Endlichwaren wir oben aber es war nur das erste Plato. Am Horizont sahen wir die Antenne auf dem höchsten Punkt den wir un als Tageziel gesetzt hatten. Also machten wir natürlich erstmal wieder Pause, die brauchten wir aber auch.
Viel länger als 1 1/2 stunden konnte man mit den Rucksäcken nicht wandern. Also wieder essen und Fotos machen. Danach wanderten wir größtenteils eben auf dem Plato entlang. Uns kamen dann das einzige Mal 2 andere Wander entgegen, wir wunderten un wie die ohne Gepäck von der Einöde kommen konnten aber nach einier Zeit fanden wir ihr Auto. Der Punkt an dem wir jetzt waren war auch die letzte Möglichkeit sein Auto irgendwie aufs Plato zu bekommen.
(oben links auf dem höchsten Punkt der Berge im Horizont, unsere Antenne; Tagesziel)
Es war Winter und wir beide schwitzte wie im Hochsommer. Rechts und links ging es steil runter und man konnte nur Gradeaus immer den kleinem Pfad mit kleinen Schritten entlang gehen. Endlichwaren wir oben aber es war nur das erste Plato. Am Horizont sahen wir die Antenne auf dem höchsten Punkt den wir un als Tageziel gesetzt hatten. Also machten wir natürlich erstmal wieder Pause, die brauchten wir aber auch.
(oben links auf dem höchsten Punkt der Berge im Horizont, unsere Antenne; Tagesziel)Denn jetzt begann der 2. und meiner Meinung nach noch viel schwierigere Anstieg. Natürlich machten wir wieder Pause...in der Mitte des Anstieges als wir rasteten wurde es sehr windig und kalt so das wir Pullover rausholen mussten. Zum Mittag aßen wir dann am Hang unseren Kuchen (wieder weniger Gepäck) und kletterten weiter Richtung Antenne. Es war ein Auf und Ab, wo man sich dachte man könnte so viel Kraft sparen wäre es eben.
Doch wir schafften es und konnten vom höchten Punkt des Timna Parks (800 nochwas meter) mit ansehen wie die Sonne immer mehr im Nebel der sich im Tal sammelte sank.
Wir hatten unser Ziel geschafft. Es wurde auch schon dunkel aber wir wollten nicht auf dem Gipfel übernachten weil es windig und kalt war. Also begannen wir mit dem Abstieg auf der anderen Seite und sagten uns solange es hell sei können wir auch noch laufen. Leider wurde es immer schneller dunkel. Wir kamen auf einem weiterem Plato an. Den Weg hatten wir verloren und irrten dafür durch ein ausgetrocknetes riesen Flussbett.
Die Sonne verabschiedete sich auch von uns. Nun standen wir da, im dunkeln ohne Weg und ohne Schlafplatz. Im Flussbett wäre es geschützt gewesen aber auch gefährlich (im Durchschitt ertrinken mehr Menschen in der Wüste als verdursten) denn man sah das hier vor kurzen Wasser geflossen ist. Also irrten wir weiter umherr, immer nah am Abhang denn wir wussten das dort irgendwann der Weg nach unten führen würde und wir ihn kreuzen müssten. Nach einiger Zeit fragten wir uns ob wir den Pfad nach unten verpasst hätten und nun auf dem Plato in die falsche Richtung gehen würden? Die Situation war echt scheiße. Weitergehen (man könnte aber schon zu weit sein), zurückghen (der Pfad könnte aber auch vor einem liegen) oder einfach an einer ungeschützten windigen Stelle auf dem harten Boden übernachten. Wir entschieden uns noch ein wenig weiter zu gehen denn. Vielleicht 10 minetn denn anach wäre es eh zu dunkel und zu gefährlich zum wandern gewesen. Aufeinmal fanden wir den Weg. Gott sei gedankt. Ein kleines Schildchen stand da was wir nie gefunden hätten. Aber echt, ohne Gott wär das echt in die Hosen gegangen. Wir folgeten dem Weg ein wenig, dann wurde er zu steil um im dunkeln zu klettern. Wir fanden aber eine sehr gute, weiche, geschützete Stelle. Kochen wollten wir nicht denn ganz in der Nähe hatten wir eine Höhle gesehen in die Spuren rein und raus führten. Wenn irgendwelche Tiere unsere Nachbarn wären wollten wir sie nicht mit Essensduft anlocken und so haben wir Obst und Hummus bevorzugt. Um 7 Uhr lagen wir dann schon im Bett denn wir waren so fertig und es war so dukel das man eh nichts mehr hätte machen können. Mit 4 Schichte Pullovern, Skiunterwäsche, Mütze und Schal schliefn wir dann irgnwann ein.

Abonnieren
Posts (Atom)
